Umfangreiches Setup (Konsolidierung), Pro und Contra

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daemotron
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Umfangreiches Setup (Konsolidierung), Pro und Contra

Post by daemotron » 2008-03-24 21:16

Moin,

ich grüble derzeit über einem etwas umfangreicheren Server-Setup. Mein Plan: Anstelle eines dritten Servers, der neben den bestehenden beiden Systemen hergurkt, lieber ein etwas größeres Maschinchen nehmen und die beiden anderen Systeme darauf konsolidieren. Hardwareseitig ist alles kein Problem, mich beschäftigt eher das Betriebssystem bzw. Erweiterungen desselben. Folgendes habe ich mir bisher überlegt:
  • Das OS muss unixoid sein (logisch, oder?), worauf es letztlich hinausläuft (Linux, BSD, Solaris) ist mir erstmal wurscht.
  • Wegen der Konsolidiererei wäre es mir lieb, in irgendeiner Form zu virtualisieren (OS Level, Para- oder Full Virtualisation ist eigentlich nicht sooo furchtbar wichtig - Hauptsache, die Ressourcenverteilung bleibt einigermaßen flexibel handhabbar).
  • Aus demselben Grund wäre wohl ein Volume Manager angebracht, mit dem sich der Plattenplatz flexibel verwalten lässt, ohne dass die Performance zu stark beeinträchtigt wird.
  • Bisher habe ich immer ein gehärtetes OS eingesetzt (meist grsecurity + PaX). Das würde ich auch gerne weiterhin tun.
  • Aus wartungstechnischen Gründen habe ich keine große Lust, abseits der Pfade einer Distribution zu wandeln, also am Paketmanagement vorbei irgendwas zu basteln o. ä.
Dummerweise schließen sich einige der Kriterien gegenseitig aus. Die meisten Virtualisierungslösungen funktionieren nicht mit einem gehärteten Userland und/oder Kernel (einzige Ausnahmen: VMWare Server und chroot bzw. Jails). Oder sie arbeiten nicht oder nur mit Third Party Patches mit einem Volume Manager zusammen (VMWare). Wie würdet ihr so ein Setup umsetzen? Welches OS bzw. welche Distribution wäre Euer Kandidat, und welche Virtualisierungstechnik Euer Favorit?

gierig
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Re: Umfangreiches Setup (Konsolidierung), Pro und Contra

Post by gierig » 2008-03-25 10:32

Oder sie arbeiten nicht oder nur mit Third Party Patches mit einem Volume Manager zusammen (VMWare).


War erst am überlegen, aber du meinst dann ne RAW disk einbinden, das ist wirklich noch Doof.
Wobei ich sagen mus das ich mit DISK Images (natührlich fullsize und nicht GrowDisk) voll zu frieden bin.
Nicht unbedingt für einen ausgelastetetn SQL server, aber für den Rest ist das Perfomant.
(selbst dann könnte mann über die Host schicht noch auf nen Hardware Raid0 gehen).

der bdwrapper (um in VM Block Device einzubinden) ist von 2006. Da würde ich gefühlt die finger von lassen.

OS ware dann ein Gnu/linux nach eingen Gustu und Vmware Server.