Der Eigene Root Server Zuhause

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c5
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Der Eigene Root Server Zuhause

Post by c5 » 2007-05-30 22:38

Hi
Ich hatte mir gedacht bevor ich mir nen Root-Server Miete und dann keine Arnung von nix hab und dabei viel geld zum fenster herausgeschmissen wieder wollt ich fragen ob es ein Toturial gibt in dem Beschrieben Wird wie man einen Rechner im Lokalennetzwerk als Root-Server "umbaut" un zu Üben :)
Mgf Chrissi

sicaine
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Re: Der Eigene Root Server Zuhause

Post by sicaine » 2007-05-30 23:13

Was willst du da umbauen? Ein Rootserver is nix anderes als irgendein Computer der irgendwo an ner Standleitung haengt. Dass da meistens Linux drauf laeuft und man nicht zur Kiste hingehen kann um sie zu reseten aendert daran nicht sehr viel.

Mein Tipp: Hol dir VMWare, installier dir dort Debian etc. und lern damit umzugehen und vorallem -> lern mit php, apache, mysql, ftp(proftp z.b.) etz. umgehen und dann ist ein Rootserver auch kein Problem.


dtdesign
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Re: Der Eigene Root Server Zuhause

Post by dtdesign » 2007-05-31 15:23

Sicaine wrote:Mein Tipp: Hol dir VMWare, installier dir dort Debian etc. und lern damit umzugehen und vorallem -> lern mit php, apache, mysql, ftp(proftp z.b.) etz. umgehen und dann ist ein Rootserver auch kein Problem.
Ich würde dem noch hinzufügen, gar nicht erst sich mit FTP zu beschäftigen sondern direkt SCP zu verwenden. Im Endeffekt ist es komfortabler und man muss sich nur um ein System statt zwei kümmern.

Zudem kannst du dich auch gleich mit dem Aspekt der Sicherheit beschäftigen um es mit einem Produktivsystem (etwa gemieteter Rootserver) nicht auf die harte Tour lernen zu müssen ;)

Gruß
dtdesign

lord_pinhead
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Re: Der Eigene Root Server Zuhause

Post by lord_pinhead » 2007-06-01 12:42

Bau dir halt einfach eine kleine Kiste zusammen aus alten Teilen und spiel ein Linux auf. Das einzige was nicht laufen wird, ist das Mail Relayen (musst du über einen öffentlichen Server schicken) und Domains wird schwierig bei einer Dynamischen IP, aber sonst ist es das selbe.

Allerdings sind Rechner an einer Standleitung doch sehr viel gefährdeter als der Heimrechner. Man kann zwar daheim üben, aber im Netz ist es doch noch ein stückchen anders als die Heimmöhre die keinerlei Angriffen ausgesetzt ist.

c5
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Re: Der Eigene Root Server Zuhause

Post by c5 » 2007-06-01 22:51

erst mal danke für die vielen antworten aber ich hab mal noch ne frage an Sicaine das meinst du lern php? meinst du damit das ich in php coden können soll oder das ich mit dem php Server umgehen kann?
Edit:*gansdummfrag* welche debian version kann ich den am besten nemhen?

flo
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Re: Der Eigene Root Server Zuhause

Post by flo » 2007-06-01 23:28

C5 wrote:<...> meinst du damit das ich in php coden können soll oder das ich mit dem php Server umgehen kann?
PHP ist das P in LAMP ;-) Das wird wohl eher gemeint sein - PHP ist auf dem Vormarsch und wird eigentlich in einem Atemzug mit Webhosting genannt, und dafür sind die roots nunmal prädestiniert.
C5 wrote:Edit:*gansdummfrag* welche debian version kann ich den am besten nemhen?
Die Aktuellste - das schadet bei Debian nie und die Gelegenheit ist günstig - 4.0 ist erst seit ein paar Wochen draußen.

lord_pinhead
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Re: Der Eigene Root Server Zuhause

Post by lord_pinhead » 2007-06-05 00:13

PHP Coden muss man doch nicht können um einen Server zu betreiben ;)
Ausser du bietest auch Webseiten Erstellung an, und selbst da muss man nicht zwangsläufig mit PHP umgehen können, nur wissen wie man den Server absichert (was mit PHP auch nicht so einfach ist, such mal im Forum).

c5
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Re: Der Eigene Root Server Zuhause

Post by c5 » 2007-06-16 11:00

sorry das ich mich erst jetzt melde aber das mit debian ist wirklich eine gute idee gewesen ist mal me schöne abwechslung zu windows von der öberfläche da kommt mir der gedanke zu wechseln ... aber das ist ja jetzt nicht so wichtig. Ich hab da noch mal ne frage ist das normal das debian so lange zum booten braucht oder liegt es an dem pc wo es grade installiert ist ? ist ein Pentium MMX 233Mhz und 128MB Ram
Gruß

codc
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Re: Der Eigene Root Server Zuhause

Post by codc » 2007-06-16 11:08

<Glaskugel>
Du hast X11 (und vielleicht noch kde drauf) wie ich deinem Posting entnehmen meine - ja zu wenig ram würde ich sagen. Aber es kommt halt auch drauf an was du beim Systemstart alles hochfährst und ob das alles sauber läuft.
</Glaskugel>

BTW: Deine Shifttaste klemmt oder funktioniert nicht 8)

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Re: Der Eigene Root Server Zuhause

Post by cjboomer » 2007-07-22 19:20

Tach auch.
Bin neu hier und beschäftige mich schon einigezeit mit dem Gedanken, mir nen Server(welcher art auch immer) selbst zu basteln.
Also ich meine zu Hause zu Hosten.

Im moment hab ich bei mir auf dem Rechner xp laufen und nen kleinen ts2 server drauf.

Lord_Pinhead wrote:Das einzige was nicht laufen wird, ist das Mail Relayen (musst du über einen öffentlichen Server schicken) und Domains wird schwierig bei einer Dynamischen IP, aber sonst ist es das selbe.
Sollte aber auch mit einer DDNS funktionieren. Ich hab den Ts2 über no-ip laufen.

Aber mal was anderes wieviel RAM brauch ich eigentlich für debian oder mal anders gefragt was für eine Sys. voraussetzung wäre die günstigste?

Und für was brauchte man nochmal VMWare?

Der XP Rechner hat AMD64 3500+ 1GB RAM
upstream : 1 Mbit Downstream : 16 Mbit
Provider 1&1

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Re: Der Eigene Root Server Zuhause

Post by dtdesign » 2007-07-23 01:45

matzewe01 wrote:Du weisst, dass Du Dich hier ineinem Linux Nerd forum aufhälst?
/root impliziert das Ganze, so "drastisch" muss man es nicht gleich ausdrücken ;)
matzewe01 wrote:VM Ware benötigst Du um ein Linux zu betreiben
Genau genommen: Nö. VMWare ermöglicht es dir, einen virtuellen Computer zu erstellen. Dieser kann mit dem Betriebssystem deiner Wahl bestückt werden. Dies ist sinnvoll um mit Dingen rumzuexperimentieren, ohne in Gefahr laufen zu können, etwas kaputt zu machen. Wenn das Betriebssystem der Virutal Machine (so nennt man diese virutellen Computer) im Eimer ist, schmeißt du die VM halt weg und erstellst dir eine Neue.

Linux hat so gesehen nichts mit VMWare zu tun und vice versa.
matzewe01 wrote:und damit ein sicheres System zu erhalten.
Nicht unbedingt. Die Virtual Machine hilft nur, sich auf Neuland auszutoben ohne etwas kaputt machen zu können (wenn man mal von der VM absieht, die eh per Mausklick neuinstallier wird... wie es im übrigen bei Rootservern heutzutage auch immeröfter die Praxis ist... leider!)

Im Allgemeinen gilt: Ein sicheres System gibt es nicht, es gibt nur Systeme, die Angreifern einen Schritt voraus sind. Zum Thema Sicherheit findest du hier genügend Beiträge, mit denen man ganze Bücher / Romane verzapfen könnte.

Edit: Wenn matzewe01 mit dieser Aussage auf die Tatsache abzielt, dass eine demolierte Virtual Machine keinen Schaden anrichten kann, so würde ich dies durchaus gelten lassen ;)
matzewe01 wrote:Für windows gibt es andere Foren.
:arrow: http://www.mcseboard.de

Gruß
dtdesign

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Re: Der Eigene Root Server Zuhause

Post by dtdesign » 2007-07-23 12:24

matzewe01 wrote:Spezifizier mal eine demolierte VM, dann kann man auch eher klären, ob es ein Problem darstellen kann.
Betriebssystem geshreddert, irgendetwas veranstaltet, was nurnoch per Neuinstallation korrigierbar ist.
matzewe01 wrote:Eine Virtualisierter Host kann mit einem schlecht gewartetem OS durchaus schaden erzeugen.
Wenn er aus dem Netzwerk raus geht, ja.
matzewe01 wrote:Datenverlust einer produktiv eingesetzen VM kann mitunter einen Schaden erzeugen.
Wenn man gerade von Xen und Konsorten absieht, so werden VM i.d.R. nicht produktiv eingesetzt. Im Kontext des Themas ist diese Aussage zudem irrelevant, da es sich hier nur um eine Testumgebung handelt.

Gruß
dtdesign

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Re: Der Eigene Root Server Zuhause

Post by dtdesign » 2007-07-23 12:44

matzewe01 wrote:
dtdesign wrote: Wenn man gerade von Xen und Konsorten absieht, so werden VM i.d.R. nicht produktiv eingesetzt.
Falsch, ganz falsch.
Virtualisierte Umgebungen findet man zunehmend in produktiven Umgebungen.
Pharmazeutische Unternehmen übrigens ganz vonre mit dabei.

Gruss Matthias
Wir sind immernoch bei Rootservern und es geht immernoch darum, eine Testumgebung zu schaffen :P

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Re: Der Eigene Root Server Zuhause

Post by cjboomer » 2007-07-23 16:36

Also Ja ich bin mir bewusst was für ein Forum das ist.
ausserdem Hat wie gesagt mein Client Pc XP weil für mich gut.
Jetzt will ich aber nen web server + Ts2 Server+ evtl. ftp auf nem kleinen schnuggeligen (ohne maus bildschirm und Tastatur) Liunux server haben für mich hier @home.
So da brach ich natürlich ein fernsteuertool wie VNC oder ähnliches.
Gibbet da sowas auch für Linux?

SOOO nochmal zu der frage Was für Systemvoraussetzungen brauch ich?

Viel mhz wenig speicher oder umgedreht?

Welchen Kernel? etc wo habt ihr gute erfahrungen mit gemacht und was davon kann auch ein Windoof Nap wie ich gut bedienen.
VMWare brauch ich nicht. kann auch nen stinknormaler konsolen server sein.
Hab schon bissl mit OSuse 10.1 rumprobiert. jetzt will ich mal was draus machen.

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Re: Der Eigene Root Server Zuhause

Post by cjboomer » 2007-07-23 17:30

Dankööö

das ist doch mal ne aussage.

naja hab hier inner ecke noch nen P3 stehn mit 800 mhz mal sehn.

da muss ich denn warscheinlich nen bissl mehr ram rein schieben, aber ich denke damit wirds auch gehen.

hab mir mal probehalber Wamp installiert auf dem windoof pc.

Unter Linux währe es dann Lamp.

Naja ich probiermal rum.
Ähm stellt sich nur noch die frage Fedoracore,debian,knpix,ubuntu....suse ????


greetz boomer

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Re: Der Eigene Root Server Zuhause

Post by dtdesign » 2007-07-23 18:03

CJBoomer wrote:naja hab hier inner ecke noch nen P3 stehn mit 800 mhz mal sehn.
Sollte reichen, ein schlankes Linux lässt sich sogar ohne Einschränkugen auf PCs mit 400 MHz und 128 MB Ram betreiben ;)
CJBoomer wrote:da muss ich denn warscheinlich nen bissl mehr ram rein schieben, aber ich denke damit wirds auch gehen.
Ram kann man eigentlich nie genug haben (64bit || highmem etc ausser Acht gelassen)
CJBoomer wrote:Unter Linux währe es dann Lamp.
Richtig, viele Distributionen bieten schon beim installieren fertige LAMP-Umgebungen an.
CJBoomer wrote:Ähm stellt sich nur noch die frage Fedoracore,debian,knpix,ubuntu....suse ????
Knoppix ist glaub ich eher ein Desktopsystem, bzw. dahingehend optimiert/vorkonfiguriert.

Ubuntu / SuSE / OpenSuSE sind für den Einstieg gut geeignet, da man meist eine recht benutzerfreundliche Umgebung (im Hinblick auf die Lernkurve) bieten und sich sehr einfach erweitern lässt.

Fedora Core kann ich leider nicht genau einordnen.

Debian / Gentoo wiederrum sind - trotz grafischen Installer - eher für erfahrene Benutzer geeignet, da das System (vorausgesetzt man macht bei der Installation nicht überall Häckchen *g*) an sich relativ schlank daherkommt.

Für den Einstieg solltest du mMn also Richtung (Open-)SuSE schauen, aber vielleicht kennt jemand noch eine andere Distribution, die sich besser eignet.

Gruß
dtdesign