Debian testing initrd Problem

FreeBSD, Gentoo, openSUSE, CentOS, Ubuntu, Debian
hotzi
Posts: 197
Joined: 2004-04-14 09:04
Location: Bayern, Sulzemoos

Debian testing initrd Problem

Post by hotzi » 2006-09-02 12:18

Hallo,

ich habe einen Server, auf dem ist ein Debian Sarge installiert, einige Pakete, unter anderem der Kernel, sind aber aus testing.

Das System hatte ich so eingerichtet, dass es beim Kernelupdate eine neuen initrd.img erzeugt, da das System auf einem Softraid läuft und die entsprechenden Hardwaremodule für die Plattenkontroller in den initrd mussten.

Vor einer Weile wurden ein paar Pakete verändert / updatet. Ich habe:

http://packages.debian.org/testing/util ... amfs-tools

im Verdacht.

Beim updaten eines Kernels bekommt ich Probleme mit dem mdadm.

Das Unstable Paket schmeisst mir diese Meldung um die Ohren:

Using mkinitramfs-kpkg to build the ramdisk.
/usr/sbin/mkinitramfs: line 242: /conf/mdrun.conf: No such file or directory
/usr/sbin/mkinitramfs: line 250: /conf/mdrun.conf: No such file or directory

der initrd findet dann seine RAID Devices nicht. In Google gibts noch net so viel dazu.

Ich würde den automatischen initrd build sehr gerne auch weiter nutzen, evt hauts mir alle Systeme bei Etch um die ohren.

Kommentare wie: Kompilier Dir halt selber nen Kernel nützen mir nix, weil ich das nicht will.

Hat jemand nen Ansatzpunkt? Ich will mich heute nacht eingehender damit beschäftigen, frage aber jetzt schon mal, da ich leider erstmal ein paar Stunden weg muss.

Vielen Dank schonmal

Gruß

Andre

ravensmetaller
Posts: 68
Joined: 2003-08-05 20:27

Re: Debian testing initrd Problem

Post by ravensmetaller » 2006-09-02 16:34

Hi,
Hotzi wrote: Hat jemand nen Ansatzpunkt?
Ist das hier keiner?
/usr/sbin/mkinitramfs: line 242: /conf/mdrun.conf: No such file or directory
/usr/sbin/mkinitramfs: line 250: /conf/mdrun.conf: No such file or directory
OK - ich werd sicher nie verstehen, wieso man ein stabiles System mit testing Paketen "verhunzen" muss, aber das is ne andere Sache.

Ich persönlich kann dir nur den Tipp geben, dich mal eingehend mit der Kernel-Backerei auseinanderzusetzen. Dann wirst Du eventuell auch erkennen, wieso ein monolitischer Kernel (ohne ramdisk) gewisse Vorteile hat.

Gruß
Sven

oxygen
RSAC
Posts: 2179
Joined: 2002-12-15 00:10
Location: Bergheim

Re: Debian testing initrd Problem

Post by oxygen » 2006-09-02 16:57

RavensMetaller wrote:Hi,

OK - ich werd sicher nie verstehen, wieso man ein stabiles System mit testing Paketen "verhunzen" muss, aber das is ne andere Sache.
Ich will jetzt keinen Flamewar lostreten, aber ich könnte dir spontan >10 Gründe nennen, warum man einen aktuelleren Kernel (oder einen anderen) als den aus Debian sarge verwenden muss/will. Gleiches gilt für andere Pakete.

ravensmetaller
Posts: 68
Joined: 2003-08-05 20:27

Re: Debian testing initrd Problem

Post by ravensmetaller » 2006-09-02 17:46

Hi oxygen,
oxygen wrote: Ich will jetzt keinen Flamewar lostreten, aber ich könnte dir spontan >10 Gründe nennen, warum man einen aktuelleren Kernel (oder einen anderen) als den aus Debian sarge verwenden muss/will. Gleiches gilt für andere Pakete.
Meine Kernel sind alle "up to date", was meinst Du wieso ich Hotzi geraten habe, sich mal mit der Thematik zu beschäftigen ? Auf meinen Servern wirst du kein Kernelpaket finden, da ich meine Kernel auf "altmodische" Weisse patche und backe.

Ich sehe keinen Sinn darin, stabil laufende Pakete gegen instabile auszutauschen nur um "das neueste vom neuen zu haben". Selbst signifikante Sicherheitslücken sind kein Grund, denn solange Sarge supported wird, wirst Du auch immer Patches bekommen.

Selbst bei neuen Features überlege ich mir 5-mal, ob ich solche Pakete einsetzen soll. Da stelle ich mir einfach die Frage, ob sich das Risiko eines instabilen bzw. inkonsitenten System wirklich lohnt.

Also ich will genauso wenig wie du nen Flamewar vom Zaun brechen, das ist halt meine persönliche Meinung und mit der bin ich IMHO die letzen Jahre ganz gut gefahren ;)

Gruß
Sven

hotzi
Posts: 197
Joined: 2004-04-14 09:04
Location: Bayern, Sulzemoos

Re: Debian testing initrd Problem

Post by hotzi » 2006-09-02 18:26

RavensMetaller wrote:Hi,
Hotzi wrote: Hat jemand nen Ansatzpunkt?
Ist das hier keiner?
Na sag bloss. Wie ich schon schrieb, ich komme nachher erst heim und es wäre ja möglich gewesen, dass jemand schon was sagen kann.
RavensMetaller wrote:
/usr/sbin/mkinitramfs: line 242: /conf/mdrun.conf: No such file or directory
/usr/sbin/mkinitramfs: line 250: /conf/mdrun.conf: No such file or directory
OK - ich werd sicher nie verstehen, wieso man ein stabiles System mit testing Paketen "verhunzen" muss, aber das is ne andere Sache.

Ich persönlich kann dir nur den Tipp geben, dich mal eingehend mit der Kernel-Backerei auseinanderzusetzen. Dann wirst Du eventuell auch erkennen, wieso ein monolitischer Kernel (ohne ramdisk) gewisse Vorteile hat.

Gruß
Sven
genau die Laberei wollte ich nicht wissen. Wenn das System nicht mein System ist und der Kunde nicht so versiert ist, aber einen Server betreiben will, dann ist für ihn ein Distro-Default-Kernel das Beste.

Wer solchen Senf wie Du ohne Kenntnis der Sachlage von sich gibt, da weiss ich gleich Bescheid.

So Leute, die meinen für jeden denkbaren Zweck sei ihre Lösung die beste, auf die kann ich persönlich verzichten.

hotzi
Posts: 197
Joined: 2004-04-14 09:04
Location: Bayern, Sulzemoos

Re: Debian testing initrd Problem

Post by hotzi » 2006-09-03 00:10

mdadm aus testing neu installen, damit bei den hooks in /usr/share/initblafs/hooks die Datei mdadm angelegt wird, ist die Lösung.