Kann DMA nicht aktivieren, Debian Woody, VIA Chipset

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janning
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Kann DMA nicht aktivieren, Debian Woody, VIA Chipset

Post by janning »

Habe auf meinem 1&1 Rootie Debian woody installiert mit dem klasse installscript http://linux.roothell.org/debian-rootie/debinst.sh

Danach wollte ich DMA aktivieren [fehlt übrigens in den debianhowto.de Howtos und DMA ist ja wohl superwichtig]

Code: Select all

# hdparm -Tt /dev/hda

/dev/hda:
 Timing buffer-cache reads:   128 MB in  0.71 seconds =180.28 MB/sec
 Timing buffered disk reads:  64 MB in 10.86 seconds =  5.89 MB/sec

Code: Select all

# hdparm -c3 -m16 -u1 -X69 -d1 /dev/hda

/dev/hda:
 setting 32-bit I/O support flag to 3
 setting multcount to 16
 setting unmaskirq to 1 (on)
 setting using_dma to 1 (on)
 HDIO_SET_DMA failed: Operation not permitted
 setting xfermode to 69 (UltraDMA mode5)
 multcount    = 16 (on)
 I/O support  =  3 (32-bit w/sync)
 unmaskirq    =  1 (on)
 using_dma    =  0 (off)

Code: Select all

p15139915:~# hdparm -i /dev/hda

/dev/hda:

 Model=IC35L040AVVA07-0, FwRev=VA2OA52A, SerialNo=VNC205A2JA6YZA
 Config={ HardSect NotMFM HdSw>15uSec Fixed DTR>10Mbs }
 RawCHS=16383/16/63, TrkSize=0, SectSize=0, ECCbytes=52
 BuffType=DualPortCache, BuffSize=1863kB, MaxMultSect=16, MultSect=16
 CurCHS=16383/16/63, CurSects=16514064, LBA=yes, LBAsects=80418240
 IORDY=on/off, tPIO={min:240,w/IORDY:120}, tDMA={min:120,rec:120}
 PIO modes: pio0 pio1 pio2 pio3 pio4
 DMA modes: mdma0 mdma1 mdma2 udma0 udma1 udma2 udma3 udma4 *udma5
 AdvancedPM=yes: disabled (255) WriteCache=enabled
 Drive Supports : ATA/ATAPI-5 T13 1321D revision 1 : ATA-2 ATA-3 ATA-4 ATA-5
Dann habe ich mal einen passendern kernel installiert in der hoffnung dass es dann geht

Code: Select all

apt-get install kernel-image-2.4.18-686
klappt aber nicht. Dann habe ich aber irgendwas über einen VIA Chipset gelesen, bei dem man den KErnel irgendwie tweaken muss, damit VIA auch DMA unterstützt.

cat /proc/pci

Code: Select all

  Bus  0, device  17, function  1:
    IDE interface: VIA Technologies, Inc. Bus Master IDE (rev 6).
      IRQ 15.
      Master Capable.  Latency=32.
      I/O at 0xdc00 [0xdc0f].
Also anscheinend muss ich mir jetzt einen neuen Kernel kompilieren...
Irgendwie habe ich da keine lust zu. Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Haben alle 1&1 Rooties dieselben Festplatten? Sonst kündige ich den lieber und hol mir einen neuen, wenn das chipset problematisch ist.

Ich freu mich über jeden Tipp und Hintergrundinformationen

Gruß
Janning

p.s: vielleicht sollte man mal ein "Hardwareforum" einrichten, denn so ganz richtig ist das Thema hier ja nicht.

oxygen
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Re: Kann DMA nicht aktivieren, Debian Woody, VIA Chipset

Post by oxygen »

DMA ist doch aktiviert:
DMA modes: mdma0 mdma1 mdma2 udma0 udma1 udma2 udma3 udma4 *udma5
das Asterix markiert den aktiven Modus.

janning
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Re: Kann DMA nicht aktivieren, Debian Woody, VIA Chipset

Post by janning »

DMA ist doch aktiviert:

DMA modes: mdma0 mdma1 mdma2 udma0 udma1 udma2 udma3 udma4 *udma5

das Asterix markiert den aktiven Modus.
Das beruhigt mich noch weniger. Wenn DMA an ist, warum dann sooo langsam:

Code: Select all

hdparm -Tt /dev/hda

/dev/hda:
 Timing buffer-cache reads:   128 MB in  0.71 seconds =180.28 MB/sec
 Timing buffered disk reads:  64 MB in 10.88 seconds =  5.88 MB/sec
Und: das angeblich aktive DMA wird auch nicht angezeigt:

Code: Select all

hdparm /dev/hda

/dev/hda:
 multcount    = 16 (on)
 I/O support  =  3 (32-bit w/sync)
 unmaskirq    =  1 (on)
 using_dma    =  0 (off)
 keepsettings =  0 (off)
 nowerr       =  0 (off)
 readonly     =  0 (off)
 readahead    =  8 (on)
 geometry     = 5005/255/63, sectors = 80418240, start = 0
 busstate     =  1 (on)

captaincrunch
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Re: Kann DMA nicht aktivieren, Debian Woody, VIA Chipset

Post by captaincrunch »

Welchen Kernel nutzt du, bzw.: hast du noch weitere außer den Debian-eigenen 2.4.18ern probiert??
DebianHowTo
echo "[q]sa[ln0=aln256%Pln256/snlbx]sb729901041524823122snlbxq"|dc

janning
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Re: Kann DMA nicht aktivieren, Debian Woody, VIA Chipset

Post by janning »

Welchen Kernel nutzt du, bzw.: hast du noch weitere außer den Debian-eigenen 2.4.18ern probiert??
Zuerst den 2.4.18-bf, der standardmäßig von dem (Deinem? falls ja, dickes Lob!) Script installiert wird. Dann habe ich den 2.4.18-686 installiert, aber mit beiden konnte ich den DMA Modus nicht aktivieren.

Zu der Platte findet sich noch folgendes in dmesg

Code: Select all

Uniform Multi-Platform E-IDE driver Revision: 6.31
ide: Assuming 33MHz system bus speed for PIO modes; override with idebus=xx
VP_IDE: IDE controller on PCI bus 00 dev 89
VP_IDE: chipset revision 6
VP_IDE: not 100% native mode: will probe irqs later
VP_IDE: Unknown VIA SouthBridge, contact Vojtech Pavlik <vojtech@suse.cz>
hda: IC35L040AVVA07-0, ATA DISK drive
ide0 at 0x1f0-0x1f7,0x3f6 on irq 14
ide0: probed IRQ 14 failed, using default.
hda: 80418240 sectors (41174 MB) w/1863KiB Cache, CHS=79780/16/63
Partition check:
 /dev/ide/host0/bus0/target0/lun0: [PTBL] [5005/255/63] p1 p2 p3 p4 < p5 p6 p7 p8 >
kjournald starting.  Commit interval 5 seconds
Vor allem die beiden Zeilen machen mich stutzig:

Code: Select all

VP_IDE: not 100% native mode: will probe irqs later
VP_IDE: Unknown VIA SouthBridge, contact Vojtech Pavlik 

janning
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und noch was

Post by janning »

Code: Select all

# lspci
00:00.0 Host bridge: VIA Technologies, Inc.: Unknown device 3148
00:01.0 PCI bridge: VIA Technologies, Inc. VT8633 [Apollo Pro266 AGP]
00:10.0 USB Controller: VIA Technologies, Inc. UHCI USB (rev 80)
00:10.1 USB Controller: VIA Technologies, Inc. UHCI USB (rev 80)
00:10.2 USB Controller: VIA Technologies, Inc. UHCI USB (rev 80)
00:10.3 USB Controller: VIA Technologies, Inc.: Unknown device 3104 (rev 82)
00:11.0 ISA bridge: VIA Technologies, Inc.: Unknown device 3177
00:11.1 IDE interface: VIA Technologies, Inc. Bus Master IDE (rev 06)
00:12.0 Ethernet controller: VIA Technologies, Inc. Ethernet Controller (rev 74)
01:00.0 VGA compatible controller: S3 Inc.: Unknown device 8d04
Ich glaube inzwischen es liegt gar nicht an der Festplatte sondern an dem Festplattencontroller oder was auch immer. Leider habe ich wenig Ahnung von Hardware. Ich hoffe, es hat noch jemand einen Tipp für mich, was ich tun kann.

janning
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Re: Kann DMA nicht aktivieren, Debian Woody, VIA Chipset

Post by janning »

Und diese URL scheint eine Menge damit zu tun zu haben. Man braucht wohl einen neueren Kernel, der bei dem vorinstallierten Suse 8.1 auf meinem rootie wohl dabei war.

http://www.darkskills.org.uk/linux/msikt3ultra2.html

Also jetzt bei debian woodie einen kernel installieren der nicht im stable release läuft widerstrebt mir ja. Hat jemand mit sowas Erfahrungen?

Haben alle 1&1 server aus einer Generation [meint: ich bestelle innerhalb von einer Woche [monat/was auch immer] zwei Server] eigentlich dieselbe Hardware??

captaincrunch
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Re: Kann DMA nicht aktivieren, Debian Woody, VIA Chipset

Post by captaincrunch »

Hast du's mal mit meinen 2.4.24- oder 2.4.25ern inkl. GRSecurity versucht?
DebianHowTo
echo "[q]sa[ln0=aln256%Pln256/snlbx]sb729901041524823122snlbxq"|dc

janning
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Problem gelöst

Post by janning »

Mit Kernel 2.4.25 läuft die Platte endlich rund.

Code: Select all

# hdparm -Tt /dev/hda

/dev/hda:
 Timing buffer-cache reads:   128 MB in  0.71 seconds =180.28 MB/sec
 Timing buffered disk reads:  64 MB in  1.42 seconds = 45.07 MB/sec
Habe mir deine kernel config gezogen
http://linux.roothell.org/kernel/
und compiliert (häte auch gleich dein image nehmen können, aber egal.)

Danke für die Hilfe.

andreask2
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Re: Problem gelöst

Post by andreask2 »

Hallo!
Habe mir deine kernel config gezogen
http://linux.roothell.org/kernel/
und compiliert (häte auch gleich dein image nehmen können, aber egal.)
Mal eine Frage zu diesem Kernel - Ihr verwendet den für Eure Root-Server, ja? Wozu braucht man da IPv6? Sollte man nicht den ganzen IPv6 Kram, und auch den entsprechnden Netfilter-Teil besser noch komplett rauslassen? Oder verwendet von Euch schon jemand IPv6?

Grüße
Andreas

PS: Hat jemand zu der Kernel-Konfig schonmal seine grsec Einstellungen, wie ACL gepostet? Oder wurde das hier mal diskuiert?

captaincrunch
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Re: Kann DMA nicht aktivieren, Debian Woody, VIA Chipset

Post by captaincrunch »

Ihr verwendet den für Eure Root-Server, ja?
Ja, der Kernel ist auf mehreren Kisten (inkl. meiner eigenen in leicht abgewandelter Form) bereits erfolgreich im Einsatz.
Wozu braucht man da IPv6? Sollte man nicht den ganzen IPv6 Kram, und auch den entsprechnden Netfilter-Teil besser noch komplett rauslassen?
1&1 bietet einen IPv6-Tunnel inkl. eigenem Subnetz an. Ich persönlich nutze den ab und zu mal, und da ich weiß, dass das auch bei anderen der Fall ist, habe ich zei verschiedene Kernelversionen gebaut. Den einen mit, den anderen ohne IPv6. ;)
DebianHowTo
echo "[q]sa[ln0=aln256%Pln256/snlbx]sb729901041524823122snlbxq"|dc