Fedora Core auf Root-Servern

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blackdrum23
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Fedora Core auf Root-Servern

Post by blackdrum23 » 2004-02-09 20:37

Als erstes mal danke an Gerd v. Egidy für die Vorlage.
Habe sein Skript umgebaut für die Installation von Fedora-Core 1

Also:

1. Daten sichern
2. Rescue-System booten
3. Script hochladen
4. In Zeile 81 IP, Gateway und Nameserver einfügen evtl. die Netmask ändern.
5. chmod 755 [script]
6. Script starten
7. Bootmodus auf "Normal" zurückstellen
8. Reboot
9. ca. 40 Minuten warten bis die Installation fertig ist.

Das Skript wurde angepasst mit den Paketen für LAMP + und Compilier-Sprachen für Q-Mail (deshalb ca. 40 min).
Die Partitionen beziehen sich auf eine Festplatte mit 38GB
Weiterhin wurde eine /home partion mit 15G
und eine /var partion mit 15G eingebaut.
Beim erneuten Aufsetzen kann dann ein --noformat hinter die Groessenangabe gesetzt werden dann werden diese nicht formatiert.
Weiterhin habe ich das ext3 Filesystem gewählt.
Der Mirror-FTP-Server vom Orginalskript hat nicht gefunzt.
Deshalb habe ich ftp.uni-beyreuth.de genommen.
Offene Firewall Ports
http, https, ssh und smtp.
Kann natürlich geändert werden.
Den Befehl für lilo habe ich auskommentiert, da ich Probleme mit LBA32
hatte, bloß bei den vielen Meldungen habe ich das übersehen.
Deswegen am ende manuell ausführen man sieht dann besser ob's geklappt hat.


Also nun viel Spaß mit Fedora-Core 1

Code: Select all

#!/bin/sh 

# installing Fedora Core 1 on a Rootserver 
# 
# Copyright (C) 2003 Gerd v. Egidy 
# Geändert von O. Althammer
# This software may be freely redistributed under the terms of the GNU 
# library public license. 
# 
# You should have received a copy of the GNU Library Public License 
# along with this program; if not, write to the Free Software 
# Foundation, Inc., 675 Mass Ave, Cambridge, MA 02139, USA. 
# 
# This program will ERASE ALL DATA on the harddisk WITHOUT FURTHER WARNING!!! 

# DELETE ALL PARTITIONS 
# and create a small boot partition 
echo "o" >/root/fd 
echo "n" >>/root/fd 
echo "p" >>/root/fd 
echo "1" >>/root/fd 
echo >>/root/fd 
echo "+1G" >>/root/fd 
echo "w" >>/root/fd 
cat /root/fd | fdisk /dev/hda 

# init & mount 
mke2fs /dev/hda1 
mount /dev/hda1 /mnt/ 

mkdir /mnt/boot 
mkdir /mnt/dev 
mkdir /mnt/etc 

# create lilo.conf 
echo "lba32" >/mnt/etc/lilo.conf 
echo "boot=/dev/hda" >>/mnt/etc/lilo.conf 
echo "root=/dev/hda1" >>/mnt/etc/lilo.conf 
echo "image=/boot/vmlinuz" >>/mnt/etc/lilo.conf 
echo "label=linux" >>/mnt/etc/lilo.conf 
echo "initrd=/boot/initrd.img" >>/mnt/etc/lilo.conf 
echo "append="ext3 ks=hd:hda1:/ks.cfg"" >>/mnt/etc/lilo.conf 

# create kickstart file 
echo "#System  language" >/mnt/ks.cfg 
echo "lang de_DE.UTF-8" >>/mnt/ks.cfg 
echo "#Language modules to install" >>/mnt/ks.cfg 
echo "langsupport --default de_DE.UTF-8 de_DE.UTF-8" >>/mnt/ks.cfg 
echo "#System keyboard" >>/mnt/ks.cfg 
echo "keyboard de-latin1-nodeadkeys" >>/mnt/ks.cfg 
echo "#System mouse" >>/mnt/ks.cfg 
echo "mouse none" >>/mnt/ks.cfg 
echo "#Sytem timezone" >>/mnt/ks.cfg 
echo "timezone --utc Europe/Berlin" >>/mnt/ks.cfg 
echo "#Root password" >>/mnt/ks.cfg 
echo "rootpw secret" >>/mnt/ks.cfg 
echo "#Reboot after installation" >>/mnt/ks.cfg 
echo "reboot" >>/mnt/ks.cfg 
echo "#Use text mode install" >>/mnt/ks.cfg 
echo "text" >>/mnt/ks.cfg 
echo "#Install Red Hat Linux instead of upgrade" >>/mnt/ks.cfg 
echo "install" >>/mnt/ks.cfg 
echo "#Use Web installation" >>/mnt/ks.cfg 
echo "url --url ftp://ftp.uni-bayreuth.de/pub/linux/fedora/linux/core/1/i386/os/" >>/mnt/ks.cfg 
echo "#System bootloader configuration" >>/mnt/ks.cfg 
echo "bootloader --location=mbr" >>/mnt/ks.cfg 
echo "#Clear the Master Boot Record" >>/mnt/ks.cfg 
echo "zerombr yes" >>/mnt/ks.cfg 
echo "#Partition clearing information" >>/mnt/ks.cfg 
echo "clearpart --all --initlabel " >>/mnt/ks.cfg 
echo "#Disk partitioning information" >>/mnt/ks.cfg 
echo "Falls eine Partion nicht formatiert werden soll hinter die Groesse --noformat"
echo "part /boot --fstype ext3 --size 500 --asprimary" >>/mnt/ks.cfg 
echo "part / --fstype ext3 --size 6000" >>/mnt/ks.cfg 
echo "part /var --fstype ext3 --size 15000 " >>/mnt/ks.cfg 
echo "part /home --fstype ext3 --size 15000" >>/mnt/ks.cfg 
echo "part swap --size 1024" >>/mnt/ks.cfg 
echo "#System authorization infomation" >>/mnt/ks.cfg 
echo "auth  --useshadow  --enablemd5 " >>/mnt/ks.cfg 
echo "#Network information" >>/mnt/ks.cfg 
echo "network --bootproto=static --ip=xxx.xxx.xxx.xxx --netmask=255.255.255.0 --gateway=xxx.xxx.xxx.x --nameserver=xxx.xxx.xxx.xxx --device=eth0" >>/mnt/ks.cfg 
echo "#Firewall configuration" >>/mnt/ks.cfg 
echo "firewall --high --http --ssh --smtp --port=443" >>/mnt/ks.cfg
echo "#Do not configure XWindows" >>/mnt/ks.cfg 
echo "skipx" >>/mnt/ks.cfg 
echo "#Package install information" >>/mnt/ks.cfg 
echo "#install just base packages" >>/mnt/ks.cfg 
echo "%packages --resolvedeps" >>/mnt/ks.cfg 
# --> add additional packages here <--- 
echo "@ web-server" >>/mnt/ks.cfg
echo "@ sql-server" >>/mnt/ks.cfg
echo "@ editors" >>/mnt/ks.cfg
echo "@ system-tools" >>/mnt/ks.cfg
echo "@ base-x" >>/mnt/ks.cfg
echo "@ german-support" >>/mnt/ks.cfg
echo "@ development-tools" >>/mnt/ks.cfg
echo "-redhat-config-services" >>/mnt/ks.cfg
echo "kernel" >>/mnt/ks.cfg
echo "-cvs" >>/mnt/ks.cfg
echo "-desktop-backgrounds-extra" >>/mnt/ks.cfg
echo "-httpd-manual" >>/mnt/ks.cfg
echo "gcc-objc" >>/mnt/ks.cfg
echo "-redhat-config-xfree86" >>/mnt/ks.cfg
echo "-up2date-gnome" >>/mnt/ks.cfg
echo "-authconfig-gtk" >>/mnt/ks.cfg
echo "-splint" >>/mnt/ks.cfg
echo "-xterm" >>/mnt/ks.cfg
echo "-openssh-askpass-gnome" >>/mnt/ks.cfg
echo "-redhat-config-printer-gui" >>/mnt/ks.cfg
echo "-squid" >>/mnt/ks.cfg
echo "php-pgsql" >>/mnt/ks.cfg
echo "-firstboot" >>/mnt/ks.cfg
echo "mod_auth_pgsql" >>/mnt/ks.cfg
echo "-doxygen" >>/mnt/ks.cfg
echo "-xisdnload" >>/mnt/ks.cfg
echo "-redhat-config-users" >>/mnt/ks.cfg
echo "-tux" >>/mnt/ks.cfg
echo "mysql-server" >>/mnt/ks.cfg
echo "grub" >>/mnt/ks.cfg
echo "mrtg" >>/mnt/ks.cfg
echo "-redhat-logviewer" >>/mnt/ks.cfg
echo "-unixODBC" >>/mnt/ks.cfg
echo "php-mysql" >>/mnt/ks.cfg
echo "-rhn-applet" >>/mnt/ks.cfg
echo "-gcc-gnat" >>/mnt/ks.cfg
echo "-redhat-config-soundcard" >>/mnt/ks.cfg
echo "mod_auth_mysql" >>/mnt/ks.cfg
echo "-openssh-askpass" >>/mnt/ks.cfg
echo "mc" >>/mnt/ks.cfg
echo "up2date-gnome" >>/mnt/ks.cfg
echo "-redhat-config-network" >>/mnt/ks.cfg
echo "-redhat-config-date" >>/mnt/ks.cfg
echo "-gcc-g7" >>/mnt/ks.cfg

# download boot kernel & initrd 
wget -O /mnt/boot/vmlinuz ftp://ftp.uni-bayreuth.de/pub/linux/fedora/linux/core/1/i386/os/isolinux/vmlinuz 
wget -O /mnt/boot/initrd.img ftp://ftp.uni-bayreuth.de/pub/linux/fedora/linux/core/1/i386/os/isolinux/initrd.img 

# prepare boot dir 
cp /boot/* /mnt/boot/ 

# prepare dev 
mknod /mnt/dev/hda b 3 0 
mknod /mnt/dev/hda1 b 3 1 

# install kernel 
#lilo -r /mnt 

# done 
echo "BITTE NOCH FOLGENDEN BEFEHL AUSFUEHREN"
echo "lilo -r /mnt"
echo "FOLGENDE MELDUNG MUSS ERSCHEINEN"
echo "Added linux *"
echo "Bootmodus auf normal stellen und rebooten"
Sers derweil Oli :wink:

ts77
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Re: Fedora Core auf Root-Servern

Post by ts77 » 2004-02-29 20:32

da ja hier anscheinen erfahrungen mit fedora core bestehen ... wie sieht es da mit aktualisierten Paketen aus, z.b. bei Sicherheitslücken?
Gibt es diese regelmäßig und dauerhaft oder nur jeweils bis zum nächsten allgemeinen FC-release?

Ich mein, so oft macht man ja eigentlich keine komplette Neuinstallation bzw. ein Upgrade, man will ja meist nur die sicherheitsrelevanten Pakete updaten.

Jaja, ich weiß RHEL ... die haben doch wohl nen Schaden mit DEN Preisen ;).

dea
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Re: Fedora Core auf Root-Servern

Post by dea » 2004-02-29 20:42

ts77: Warum nimmst Du nicht Debian? AFAIK ist FC eher eine Desktop-Distribution, mit Debian hättest Du, insbesondere was Support und schnelle Fixes angeht, ein Enterprise-Class Linux ohne die hohen Kosten für RHAS bzw. SLES zahlen zu müssen.

blackdrum23: Dürfen wir ggf. Deinen Beitrag in die FAQ übernehmen? Oder würdest Du lieber eine ausgewachsene HOWTO daraus machen?

ts77
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Re: Fedora Core auf Root-Servern

Post by ts77 » 2004-02-29 20:48

dea, genau dieses ist bei mir schon in engeren Auswahl. mich stören nur die teilweise wirklich steinalten Pakete, wo man z.B. bei einer Aktualisierung des selbst gebauten PHP doch schon einige neuere Pakete holen und selbst kompilieren muß.
Ich weiß, ist alles machbar, nur wenn es einfacher geht ... :-D.

Naja, werd wohl wirklich von RedHat und dem nachfolgenden Fedore fern bleiben. Mit der Support-Einstellung haben sie mir schon einen kräftigen A***tritt verpasst.

dea
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Re: Fedora Core auf Root-Servern

Post by dea » 2004-02-29 21:34

ts77 wrote:dea, genau dieses ist bei mir schon in engeren Auswahl. mich stören nur die teilweise wirklich steinalten Pakete, wo man z.B. bei einer Aktualisierung des selbst gebauten PHP doch schon einige neuere Pakete holen und selbst kompilieren muß.
Ich weiß, ist alles machbar, nur wenn es einfacher geht ... :-D.
"Steinalt" - Pillepalle. Die Versionsangaben unter Debian täuschen. Sicherlich wirst Du selten die allerneuesten Versionen bzw. deren "Features" unter Debian finden, aber dafür werden die existierenden hervorragend gepflegt. Außerdem willst Du auf Deinem Server eher die "sichersten" al die "neuesten" Versionen einer Software verwenden.

Und: Was bringen Dir die neuen Versionen? Nach meiner Erfahrung gibt es nur sehr wenige Situationen, wo man _wirklich_ auf die Neuerungen einer aktuellen Version angewiesen ist. PHP ist übrigens so ein Beispiel ;)

Und in Punkto Handhabbarkeit ist Debian wirklich nicht zu schlagen (die *BSD nehm' ich jetzt mal aus weil ich mich noch nicht so intensiv mit ihnen beschäftigen konnte). Das Paketverwaltungssystem ist einfach und extrem leistungsfähig (kleiner Tip: Nimm 'aptitude' als GUI für die Softwareverwaltung, das ist intuitiver als der Standard 'dselect'), auch die Erstellung eigener Pakete ist super simpel (Demnächst auf ihrer debianhowto.de: "Backporting HOWTO" ;) ) und der Support (Listen, Foren, Maintainer, IRC) ist einfach nur Klasse (sofern man sich an gewisse Benimmregeln gehalten hat).

Vielleicht abonnierst Du mal die üblichen Debian-Listen, kommst zur CeBIT oder zum LinuxTag und informierst Dich so über die Problemchen der Debian-User ;) Wichtig ist nur, dass Deine Entscheidung nicht überstürzt stattfindet. Sinnvoll wäre es vll. auch, auf Deiner Workstation zu Hause mal ein aktuelles Woody in einem chroot zu installieren und damit "rumzuspielen". Dann kannst Du Dich schon mit den Eigenheiten vertraut machen, ohne groß Aufwände investieren zu müssen,

blackdrum23
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HOWTO

Post by blackdrum23 » 2004-03-18 07:36

@dea
Was meinst du mit "ausgewachsener HOWTO" ?
meine Antwort kommt ein bischen spät, aber immerhin. :oops:
Ware zur Zeit sehr beschäftigt

Sers derweil Oli

andreask2
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Re: Fedora Core auf Root-Servern

Post by andreask2 » 2004-03-18 13:24

ts77 wrote:da ja hier anscheinen erfahrungen mit fedora core bestehen ... wie sieht es da mit aktualisierten Paketen aus, z.b. bei Sicherheitslücken?
Gibt es diese regelmäßig und dauerhaft oder nur jeweils bis zum nächsten allgemeinen FC-release?

Ich mein, so oft macht man ja eigentlich keine komplette Neuinstallation bzw. ein Upgrade, man will ja meist nur die sicherheitsrelevanten Pakete updaten.

Jaja, ich weiß RHEL ... die haben doch wohl nen Schaden mit DEN Preisen ;).
Ich habe bisher eigentlich immer RedHat verwendet und fand das damals eigentlich ganz OK. Aber seit RedHat seine Distributions-Politik hier verändert hat, kommen eigentlich nur noch die RHEL Pakete für Server in Frage, RedHat selber bezeichnet Fedora ja als "Spielwiese für neue Techologien", und da hatte ich dann ehrlich gesacht keine große Lust zu. Man sieht es z.B. daran dass Fedora Core 2 in den nächsten Wochen mit nem 2.6er Kernel rauskommt, ich weiß nicht ob das bei wichtigen, produktiven Servern wirklich schon der richtige Zeitpunkt ist, naja.

Ich weiß es jetzt schon nicht mehr so genau, aber ich glaube es sollen 3-4 Fedora-Releases herausgebracht werden im Jahr, und wie ich das verstanden habe, bekommst Du Updates immer nur bis zum nächsten Release. Ja, und da sagen die Leute, man solle im apt-rpm doch einfach die Mirrors auf die des neuen Releases setzen, naja, und das kann gut gehen, muss es aber nicht, und solche Aktionen sind mir auf nem Server ehrlich gesagt zu blöd.

Ich habe mir dann als Alternativen Gentoo und Debian angesehen, ich würde mal ganz platt sagen Debian ist die Distribution mit den noch etwas stabileren/älteren/gepatchten Paketen, gentoo dagegen verwendet neuere ziemlich originale Pakete (wobei einem die Wahl der zu verwendenen Versionen natürlich selber überlassen bleibt, wenn man will...), dafür ist gentoo meiner Meinung nach noch etwas besser(natürlich immer Geschmacksache) zu bedienen, zu warten... und ggfs. muss man noch mehr über Linux lernen. Ich habe in der ersten Woche mit Gentoo erheblich mehr über Linux gelernt als in einem Jahr mit RedHat.

Ich würde mir die beiden Distributionen schnappen, und erstmal nicht auf nem Root-Server, sondern irgendwo anders ausführlich ausprobieren, und dann entscheiden. Meine Wahl ist auf Gentoo gefallen. RedHat, Fedora & Co. habe ich abgehakt.

Btw. ab dem nächsten Gentoo Release (eigentlich sind es keine richtigen Releases, halt regelmäßig neue Pakete in den Stage-Archiven und LiveCDs, 2004.1 ist geplant für Ende April) gibt es zum einen "emerge security", was nur sicherheitsrelevante Pakete aktualisiert, dazu soll es die Pakete auch in Binärer Form auf den Servern geben, das heißt dass man sich per emerge auch binäre Pakete vom Server laden und installieren kann - ganz ohne kompilieren... die machen echt ne ganze Menge die Jungs.

http://www.gentoo.org/news/en/gwn/20040 ... #doc_chap1


Grüße
Andreas
Last edited by andreask2 on 2004-03-18 17:15, edited 1 time in total.

kase
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Re: Fedora Core auf Root-Servern

Post by kase » 2004-03-18 16:59

ts77 wrote:dea, genau dieses ist bei mir schon in engeren Auswahl. mich stören nur die teilweise wirklich steinalten Pakete, wo man z.B. bei einer Aktualisierung des selbst gebauten PHP doch schon einige neuere Pakete holen und selbst kompilieren muß.
Ich weiß, ist alles machbar, nur wenn es einfacher geht ... :-D.
Ã?hm, selbst bei einem nagelneuen PHP5 Snapshot braucht man lediglich 2-3 aktuellere Pakete. Und diese brauch man 1. auch nur, wenn man die Features haben will, und 2. kann man alle 3 super einfach aus dem SID-Archiv backporten ohne größere Depends-Probleme.

Dass PHP5 auf einem "production" RootServer nichts zu suchen hat, sollte hoffentlich nicht erwähnt werden müssen. Sorry, dass ich etwas OT geraten bin, aber solche Behauptungen _muss_ ich einfach korrigieren ;)

andreask2
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Re: Fedora Core auf Root-Servern

Post by andreask2 » 2004-03-18 17:14

andreask2 wrote:Man sieht es z.B. daran dass Fedora Core 2 in den nächsten Wochen mit nem 2.6er Kernel rauskommt, ich weiß nicht ob das bei wichtigen, produktiven Servern wirklich schon der richtige Zeitpunkt ist, naja.
naja, Suse war schneller ;-)
http://www.suse.com/us/company/press/pr ... 04/91.html
Hat wenigstens den Vorteil dass die Entwicklung vermutlich jetzt noch schneller geht ;-)


Grüße
Andreas

PS: Sorry fürs "schon wieder umschwenken" :)

drevil2
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Re: Fedora Core auf Root-Servern

Post by drevil2 » 2004-04-08 13:37

ich schlage mich jetzt ca schon 10 stunden mit dem versuch einer fedora neu-installation rum und weiss einfach nicht woran es fehlt. der server ist ein "1and1 root 2 (usa)".

mein problem: die ausführung des scriptes läuft perfekt, keine fehlermeldung, am schluss hab ich ein "Added linux *" und die sachen liegen auch unter /mnt. doch nach dem reboot geht garnix (1 stunde gewartet). kein login, kein ping, nix. ich habe das script auch ein paar mal abgeändert (zb. ohne extra packages, mit dhcp, mit anderer parts) aber immer das selbe. nachdem ich dann zurück zur recovery gehen gibts auch keinerlei boot logs. weiter hatte ich dann noch das ältere rh9-install script (von diesem forum) ausprobiert, aber genau das gleiche.

ps. auf meinem anderen server ein "1und1 root start (d)" hatte ich keinerlei probleme, da läuft es perfekt. der "1and1 root 2 (usa)" ist eigentlich ziemlich identisch mit dem, darum wundert es mich warum garnix geht.

wer kann mir einen tip geben? bin recht verzweifelt.
Last edited by drevil2 on 2004-04-09 23:24, edited 1 time in total.

drevil2
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Re: Fedora Core auf Root-Servern

Post by drevil2 » 2004-04-09 14:52

leider immer noch kein erfolg :(

auch der versuch eine vnc verbindung beim install aufzubauen klappt nicht. ("vnc --connect ip" in ks.cfg eingefügt) der fehler scheint also schon vor dem kickstart zu liegen.

wie kann ich testen ob meine lilo config ok ist?
oder möglicherweise problem mit der netzwerk karte?
(einfügen von "device eth via-rhine" ins kickstart half nix)

ich habe jetzt erstmal Gentoo installiert und das läuft auch, doch würde ich gerne Fedora auf dem server haben.