Hello
Ich habe meinen Server jetzt auch auf Debian umgestellt (hat sehr gut funktioniert), mir ist jetzt aber was aufgefallen: Ich benutze das Sysstats-Modul für Webmin, um mir verschiedene Systeminformationen anzeigen zu lassen.
Seit ich umgestellt habe, ist die Anzahl der IRQ pro Sekunde astronomisch hoch. Unter Suse waren es im Schnitt so 10 -50 IRQs, nur unter Last mal über 100 ... unter Debian sind es im Schnitt 2800, Peak 15000!
Das Script wertet die Informationen in /proc/interupts aus, die Zahlen stimmen.
Ich habe mal geforscht, die Platte läuft im UDMA5 Mode und der Chipsatz wird vom Kernel unterstützt (Debian 2.4.18-bf2). Der einzige Unterschied ist, daß ich jetzt ext3 statt Reiser als Filesystem nehme, aber das kann ja eigentlich nicht der Grund sein.
Weiß jemand vielleicht, woran das liegen könnte? Es sind keine Fehlermeldungen der Platte in den Logs, denke nicht, daß sie kaputt ist.
Vielen Dank
Wirtsi
Anzahl ide0 IRQs unter Debian
Re: Anzahl ide0 IRQs unter Debian
hmm - ich hab' das Problem nicht (w00dy auf zwei Maschinen). Allerdings kenne ich mich weder mit SuSI noch mit Webmin aus, kann also nicht sagen, ob es vll. am Skript oder an der Zählweise von /proc/interrupts liegt. Eine wage (!) Idee wäre es, das ext3 als Auslöser zu beschuldigen. Das ließe sich immerhin noch recht leicht herausfinden: alle ext3-FSe als ext2 mounten (inkl. Reboot, damit der journalling-deamon auch unten bleibt) und dann nochmal überprüfen ...
Re: Anzahl ide0 IRQs unter Debian
Danke für die Antwort ...
bin selber draufgekommen, die Platte war doch nicht im DMA Mode.
Hdparm hatte mir zwar folgendes ausgegeben:
Hab dann nochmal manuell
Falls man allerdings die bekannten
kernel: hda: timeout waiting for DMA
Meldungen bekommt, kann man auch -X 67 benutzen, danach habe ich keine Fehler mehr erhalten. Hatte relativ viele dieser Meldungen, es werden aber keine Fehler auf der Platte gefunden. Kann es sein, daß es sich dabei um Kernel-Probleme mit hohen DMA-Modes handelt? Habe mal ansatzweise was davon gehört ...
BTW, ich würde auch die Benutzung von ide-smart empfehlen.
apt-get ide-smart
und dann ide-smart /dev/hda liefert Hardware-Informationen über den Zustand der Platte, da kann man eventuell ablesen, ob sich das Ding bald verabschiedet.
Ewige Blumenkraft
Wirtsi
bin selber draufgekommen, die Platte war doch nicht im DMA Mode.
Hdparm hatte mir zwar folgendes ausgegeben:
und ich bin davon ausgegangen, daß der Eintrag mit dem * die aktuelle Einstellung darstellt.DMA modes: mdma0 mdma1 mdma2 udma0 udma1 udma2 udma3 udma4 *udma5
AdvancedPM=yes: disabled (255) WriteCache=enabled
Drive Supports : ATA/ATAPI-5 T13 1321D revision 1 : ATA-2 ATA-3 ATA-4 ATA-5
Hab dann nochmal manuell
eingeben, danach flutschte die Sache wieder. Könnte man eventuell in die FAQ aufnehmen ...hdparm -c1 -d1 -X 69 /dev/hda
Falls man allerdings die bekannten
kernel: hda: timeout waiting for DMA
Meldungen bekommt, kann man auch -X 67 benutzen, danach habe ich keine Fehler mehr erhalten. Hatte relativ viele dieser Meldungen, es werden aber keine Fehler auf der Platte gefunden. Kann es sein, daß es sich dabei um Kernel-Probleme mit hohen DMA-Modes handelt? Habe mal ansatzweise was davon gehört ...
BTW, ich würde auch die Benutzung von ide-smart empfehlen.
apt-get ide-smart
und dann ide-smart /dev/hda liefert Hardware-Informationen über den Zustand der Platte, da kann man eventuell ablesen, ob sich das Ding bald verabschiedet.
Ewige Blumenkraft
Wirtsi