Hallo RootForum,
ich möchte einen Kunden von einem Webhosting-Paket auf meinen Root-Server umziehen. Beil bisherigen Provider hat der Kunde einige E-Mail-Adressen eingerichtet, von denen er auch täglich regen gebrauch macht.
Wenn ich jetzt die Domain umziehe, habe ich ja das Problem, das es sein kann, das eine E-Mail noch an den alten Server versendet wird, während der Kunde über seinen Nameserver schon auf den neuen Server zugreift.
Wie kann ich sichergehen, das keine E-Mail verloren geht? Momentan habe ich keinen Zugriff auf den Nameserver-Eintrag der Domain. Macht es Sinn, zuerst den Nameserver-Eintrag zu übernehmen, und erst im 2. Schritt auf den neuen Server zu verweisen.
Am Liebsten wäre mir eine Lösung, bei der der Kunde keine Ã?nderungen an seinen E-Mail-Clients durchführen muss, und er von dem ganzen Umzug gar nichts mitbekommt.
Gruß
Helmut Weber
Lückenloser Domainumzug
-
bitbetrieb
- Posts: 41
- Joined: 2002-11-13 12:37
- Contact:
Re: Lückenloser Domainumzug
Das wird generell schwierig werden. Sofern Du die Nameservereinträge holen kannst - dann tu das. Dann würde ich das TTL reduzieren, sodass bei einer späteren Ã?nderung des MX dies auch schnell im Internet verteilt wird. Es wird aber dennoch passieren, dass Mails noch an den alten MX gesendet werden. Der alte Provider müsste die Mails noch solange akzeptieren bis Du Ihm sagst, dass er die Domain inkl. Boxen löschen kannst.
Wenn der alte Provider 1und1, Schlund oder ein anderer großer ist, dann wird das aber nicht gehen weil bei Kündigung der Domain wird automatisch das gesamt Paket gelöscht!
Wenn der alte Provider 1und1, Schlund oder ein anderer großer ist, dann wird das aber nicht gehen weil bei Kündigung der Domain wird automatisch das gesamt Paket gelöscht!
-
bitbetrieb
- Posts: 41
- Joined: 2002-11-13 12:37
- Contact:
Re: Lückenloser Domainumzug
Hallo jlinker,
genau darin sehe ich das Problem.
Es wird einen Zeitraum geben, in dem manche E-Mails in das Postfach des alten Server wandern, zu dem der Kunde jedoch gar keinen Zugang mehr hat (da der DNS seines Internet-Zugangs schon zum neuen Server zeigt).
Klar gebe es die Möglichkeit dem Kundne in der Zeit des Umzuges jedes E-Mail-Konto doppelt anzulegen und direkt über die IP-Adresse anzusprechen. Aber bei mehreren E-Mail-Konten wird das einfach zu aufwendig!
Das Heranziehen des DNS-Eintrages fällt ja anscheinend auch erst flach. Da wie Du gesagt hast, bei Domainkündigung meistens das ganze Paket gelöscht wird.
Mir schwand gerade nur die Idee, das man über eine Weiterleitung (z.B. T-Online-E-Mail-Adresse) arbeitet. Aber irgendwie muss es doch eine professionellere Lösung geben! Solche Umzüge mit Aufrechterhaltung des E-Mail-Verkehrs müssen doch täglich geschehen!
genau darin sehe ich das Problem.
Es wird einen Zeitraum geben, in dem manche E-Mails in das Postfach des alten Server wandern, zu dem der Kunde jedoch gar keinen Zugang mehr hat (da der DNS seines Internet-Zugangs schon zum neuen Server zeigt).
Klar gebe es die Möglichkeit dem Kundne in der Zeit des Umzuges jedes E-Mail-Konto doppelt anzulegen und direkt über die IP-Adresse anzusprechen. Aber bei mehreren E-Mail-Konten wird das einfach zu aufwendig!
Das Heranziehen des DNS-Eintrages fällt ja anscheinend auch erst flach. Da wie Du gesagt hast, bei Domainkündigung meistens das ganze Paket gelöscht wird.
Mir schwand gerade nur die Idee, das man über eine Weiterleitung (z.B. T-Online-E-Mail-Adresse) arbeitet. Aber irgendwie muss es doch eine professionellere Lösung geben! Solche Umzüge mit Aufrechterhaltung des E-Mail-Verkehrs müssen doch täglich geschehen!
Re: Lückenloser Domainumzug
Hallo,
die Paketlöschung kannst Du verhindern, indem man zunächst nur die Domain kündigt und das Paket erst nachträglich, wenn die Domain umgezogen ist. Zugang zum alten Postfach hat der Kunde weiterhin, indem er im Mailclient die IP als Servernamen einträgt.
Allerdings nützt das nichts, wenn gleichzeitig mit der Domainfreigabe die Domain aus den Mailservern des alten Providers gelöscht wird. So ging's mir bei einem der genannten Provider und etwa einen Tag lang gingen alle Mails zurück, danach noch einzelne.
Vorschlag: der Kunde richtet bei Dir zunächst ein Postfach als CatchAll ein und wenn an die alten Postfächer nichts mehr kommt bzw diese nicht mehr abfragbar sind schreibt er sie auf Deine Daten um.
Information an die wichtigsten Mailpartner und eine Ã?berbrückungsadresse bei einem Freemailer ist wohl unvermeidlich, wenn wirklich keine Mail verloren bzw zurückgehen darf.
Gruß, Wolfgang
die Paketlöschung kannst Du verhindern, indem man zunächst nur die Domain kündigt und das Paket erst nachträglich, wenn die Domain umgezogen ist. Zugang zum alten Postfach hat der Kunde weiterhin, indem er im Mailclient die IP als Servernamen einträgt.
Allerdings nützt das nichts, wenn gleichzeitig mit der Domainfreigabe die Domain aus den Mailservern des alten Providers gelöscht wird. So ging's mir bei einem der genannten Provider und etwa einen Tag lang gingen alle Mails zurück, danach noch einzelne.
Damit wird die Ausfallzeit länger als nötig, außerdem geht es überhaupt nicht, wenn beim Povider der Server pop.<domain_des_providers>.de war. Und die POP-Usernamen des alten Providers wirst Du nicht übernehmen wollen bzw bei Einsatz von Confixx garnicht übernehmen können.Am Liebsten wäre mir eine Lösung, bei der der Kunde keine Ã?nderungen an seinen E-Mail-Clients durchführen muss
Vorschlag: der Kunde richtet bei Dir zunächst ein Postfach als CatchAll ein und wenn an die alten Postfächer nichts mehr kommt bzw diese nicht mehr abfragbar sind schreibt er sie auf Deine Daten um.
Information an die wichtigsten Mailpartner und eine Ã?berbrückungsadresse bei einem Freemailer ist wohl unvermeidlich, wenn wirklich keine Mail verloren bzw zurückgehen darf.
Gruß, Wolfgang
-
majortermi
- Userprojekt

- Posts: 916
- Joined: 2002-06-17 16:09
Re: Lückenloser Domainumzug
Es könnte auch etwas bringen, kurz vor dem Umzug der Domain alle E-Mail-Accounts beim alten Provider zu löschen und durch Weiterleitungen auf die neuen Mailboxen ersetzen (natürlich müssen dazu Adressen für die Mailboxen unter einer anderen Domain eingerichtet werden).
Dann gehen die E-Mails entweder an den alten Provider und werden weitergeleitet oder sie gehen direkt in die neue Mailbox.
Schlimmstenfalls könnte es dann passieren, dass die Weiterleitungen nicht mehr funktionieren, noch bevor die Ã?nderungen überall im DNS bekannt sind, dies würde dann aber nur dazu führen, dass E-Mails mit einer Fehlermeldung zurückgeschickt werden, was bei weitem nicht so schlimm ist, wie ein "Verlorengehen" von E-Mails.
Dann gehen die E-Mails entweder an den alten Provider und werden weitergeleitet oder sie gehen direkt in die neue Mailbox.
Schlimmstenfalls könnte es dann passieren, dass die Weiterleitungen nicht mehr funktionieren, noch bevor die Ã?nderungen überall im DNS bekannt sind, dies würde dann aber nur dazu führen, dass E-Mails mit einer Fehlermeldung zurückgeschickt werden, was bei weitem nicht so schlimm ist, wie ein "Verlorengehen" von E-Mails.
Erst nachlesen, dann nachdenken, dann nachfragen... :)
Warum man sich an diese Reihenfolge halten sollte...
Warum man sich an diese Reihenfolge halten sollte...