Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

FreeBSD, Gentoo, openSUSE, CentOS, Ubuntu, Debian
ralph78
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Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by ralph78 »

Hallo,

bevor Antworten kommen wie "Benutz die Suche" usw. das habe ich gemacht.
Ich habe auch sämtliche Howtos gelesen und ausprobiert.
Ich komme aber einfach nicht weiter.

Ich hab mich an folgende Anleitung gehalten :

http://blog.rootserverexperiment.de/200 ... r/#more-17
Bis auf das mit syslinux. Ich habe grub installiert und das kernel-image-server. Danach die devices.map von hda auf sda geändert.Dann
aus dem Rettungssystem grub-install --root-directory=/mnt aufgerufen. Unter /mnt war das neue System gemountet. Als Kernel wird vmlinuz-2.6.15-27-server verwendet. Dann hab ich das System neu gebootet, aber leider nix.
Die serielle Konsole sagt lediglich :

Linux version 2.6.16.27-061212a (root@buildd-i386) (gcc version 3.3.5 (Debian 1:3.3.5-13)) #1 SMP Tue Dec 12 15:36:25 CET 2006
BIOS-provided physical RAM map:
BIOS-e820: 0000000000000000 - 000000000009dc00 (usable)
BIOS-e820: 000000000009dc00 - 0000

Also ein ganz anderer Kernel. Wo könnte mein Fehler liegen ? Hat jemand einen Tip ?

Vielen Dank

Ralph
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Joe User
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by Joe User »

Code: Select all

mount ...
chroot /mnt /bin/bash
grub --no-floppy

root (hd0,0)
setup (hd0)
quit

exit
umount ...
reboot
Hast Du die menu.lst angepasst?
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by lucki2 »

Code: Select all

mv /vmlinuz.old /vmlinuz-bak
mv /initrd.old /initrd-bak
mv /vmlinuz /vmlinuz.old
mv /initrd.img /initrd.img.old
ln -s $DEINKERNELIMAGE /vmlinuz
ln -s $DEINEINITRD /initrd.img
Das zum Kernelproblem. Wenn die ersten beiden Zeilen maulen - kein Problem. Mindestens die letzten zwei sollten nicht meckern. Und ändere nicht zu viel an der menu.lst, sondern lass die vmlinuz und vmlinuz.old als kernel und ändere einfach immer die Links(rotieren: der alte kernel wird old, der Neue auf vmlinuz gelinkt). Höchstens noch einen Fallbackkernel dazu, der nicht rotiert wird.
ralph78
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by ralph78 »

Code: Select all

mount ...
chroot /mnt /bin/bash
grub --no-floppy

root (hd0,0)


Das führt zu :

Code: Select all

Error 21: Selected disk does not exist
Hab folgendes gemacht.
- Rettungssystem gebootet
- mount /dev/sda3 /mnt
- mount /dev/sda1 /mnt/boot
- mount /dev/sda5 /mnt/usr
- mount /dev/sda6 /mnt/var
- chroot /mnt /bin/bash

Und dann grub ...




Die menu.list sieht so aus :

Code: Select all

default         0
timeout         10
title           Debian GNU/Linux, kernel 2.6.15-27-server
root            (hd0,0)
kernel          /boot/vmlinuz-2.6.15-27-server root=/dev/sda3 ro
initrd          /boot/initrd.img-2.6.15-27-server
boot

Code: Select all

mv /vmlinuz.old /vmlinuz-bak
mv /initrd.old /initrd-bak
mv /vmlinuz /vmlinuz.old
mv /initrd.img /initrd.img.old
ln -s $DEINKERNELIMAGE /vmlinuz
ln -s $DEINEINITRD /initrd.img
Hier erschließt sich mir der Sinn nicht.Die Symlinks zeigen auf den
richtigen Kernel und initrd.

Ralph
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by captaincrunch »

Ich hatte ein ähnliches Problem auf einer anderen Kiste: schau mal ins /dev des Zielsystems. Mit Sicherheit gibt es da keine passenden Einträge für sda, sadX etc. Erstelle diese per mknod und installier den Grub noch mal händisch.
DebianHowTo
echo "[q]sa[ln0=aln256%Pln256/snlbx]sb729901041524823122snlbxq"|dc
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by ralph78 »

Wir kommen der Sache näher.

Die devices haben gefehlt. Also angelegt mit :

mknod /dev/sda b 8 0
mknod /dev/sda1 b 8 1

usw.

Danach grub --no-floppy

root (hd0,0)
setup (hd0)
quit

Reboot gemacht aber keine Verbesserung. Weitere Tips ?

Ralph
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by ralph78 »

Wenn ich in der chroot Umgebung

grub-install --no-floppy /dev/sda

aufrufe sagt er :

Could not find device for /boot: Not found or not a block device.

Warscheinlich weil die Partitionen im Rettungssystem und nicht in der chroot Umgebung gemountet sind oder ?

Ralph
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by captaincrunch »

Erstell doch mal nen Symlink von /proc/mounts auf /mnt/etc/mtab (oder wo auch immer dein späteres / gemountet ist).
DebianHowTo
echo "[q]sa[ln0=aln256%Pln256/snlbx]sb729901041524823122snlbxq"|dc
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by Joe User »

grub-install ist unzuverlässig, weshalb ich Dir den "richtigen Weg" über die grub-shell postete.
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by ralph78 »

Ich hab es ja auch davor über die grub shell probiert. Gleiches Ergebnis.
Kein bootendes System.

Ralph
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by Joe User »

Die menu.lst bitte selbst anpassen:

Code: Select all

mount /dev/sda3 /mnt
mount /dev/sda1 /mnt/boot
mount /dev/sda5 /mnt/usr
mount /dev/sda6 /mnt/var
mount -t proc none /mnt/proc
mount -o bind /dev /mnt/dev

chroot /mnt /bin/env -i HOME=/root TERM=$TERM PS1='u:w$ ' PATH=/usr/sbin:/usr/bin:/sbin:/bin /bin/bash +h

cat > /boot/grub/menu.lst << "EOF"
splashimage=(hd0,0)/boot/grub/splash.xpm.gz
timeout 5
default 0
serial --unit=0 --speed=57600 --word=8 --parity=no --stop=1
terminal serial

title Linux
  root (hd0,0)
  kernel /boot/vmlinuz root=/dev/sda3 console=tty0 console=ttyS0,57600
EOF

cp /proc/mounts /etc/mtab

grub --no-floppy
root (hd0,0)
setup (hd0)
quit

cat >> /etc/inittab << "EOF"
s0:12345:respawn:/sbin/agetty -L 57600 ttyS0 vt102
EOF

exit

umount /mnt/dev
umount /mnt/proc
umount /mnt/var
umount /mnt/usr
umount /mnt/boot
umount /mnt/

reboot
Wenn Du keine serielle Console hast, dann musst Du die inittab weglassen und folgende menu.lst verwenden:

Code: Select all

cat > /boot/grub/menu.lst << "EOF"
splashimage=(hd0,0)/boot/grub/splash.xpm.gz
timeout 5
default 0

title Linux
  root (hd0,0)
  kernel /boot/vmlinuz root=/dev/sda3
EOF
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by lucki2 »

Hier erschließt sich mir der Sinn nicht
a) Du baust später einen kernel mit make-kpkg und installierst den einfach und das Ding macht mit den Links automatisch das, was ich gesagt hatte und dann stimmt deine menu.lst und du hast keinen Ärger.
b) Du siehst auf einen Blick, welches dein aktueller Kernel ist.
c) Ein Link ist dank Taberweiterung schneller geändert.
d) Du vermeidest typos(und wie irgendwelche Bindestriche oder Unterstriche und Punkte einem da ärgern könnnen ...)
e) Du hast immer einen Ersatzkernel.
f) es ist wenn ein Kernel Probleme macht schnell auf einen anderen Kernel geändert
g) initrd spielereien sind damit schnell gelöst.
....
Die Symlinks zeigen auf den richtigen Kernel und initrd.
dann schreib in deine menu.lst auch die symlinks rein. /vmlinuz bzw /initrd.img

und in der chroot

Code: Select all

mount -a
mit korrekter /etc/fstab in deiner chroot(wichtig ist: proc, sysfs, / und evtl /boot )
und unmounten, bevor Du sie wieder verläßt(erfahrung sagt auch: lieber zu viel sync bei chroot als zu wenige).
ralph78
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by ralph78 »

Immer noch kein Erfolg.Alles so gemacht wie Joe User es beschrieben hat.
Einzige Änderung :

getty anstatt agetty

Ich versteh es nicht.
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by lucki2 »

sysfs mounten.
ralph78
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by ralph78 »

Ich bin wahrscheinlich zu blöd. Ich hab die Nacht nochmal
komplett von vorn angefangen, alles so gemacht wie ihr es beschrieben
habt, sogar mal einen eigenen Kernel gebacken und das Ergebnis sieht so aus :

Linux version 2.6.16.27-061212a (root@buildd-i386) (gcc version 3.3.5 (Debian 1:3.3.5-13)) #1 SMP Tue Dec 12 15:36:25 CET 2006
BIOS-provided physical RAM map:
BIOS-e820: 0000000000000000 - 000000000009dc00 (usable)
BIOS-e820: 000000000009dc00 - 0000.

Ich weiß echt nicht weiter. Kann mir hier jemand noch irgendwie helfen ?

Ralph
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by Joe User »

Versuche es mal mit folgender Kernel-Config-Option:

Code: Select all

sed 's@# CONFIG_X86_REBOOTFIXUPS is not set@CONFIG_X86_REBOOTFIXUPS=y@' /usr/src/linux/.config
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by ralph78 »

Kann ich probieren aber was mich halt wundert, das sich immer dieser Kernel meldet :

Linux version 2.6.16.27-061212a (root@buildd-i386) (gcc version 3.3.5 (Debian 1:3.3.5-13))

Das ist der Kernel der Debian Minimalinstallation die vorher drauf war.
Wie kommt das ?
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by Joe User »

Hast Du den richtigen Bootloader rekonfiguriert? IIRC nutzt Debian OOTB lilo...
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by ralph78 »

Ich hab als aller erstes aus dem Rettungssystem ein dd if=/dev/zero of=/dev/sda gemacht.Das sollte die Platte doch komplett nullen. Und dann aus dem chroot grub installiert.Also sollte lilo doch weg sein.
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by Joe User »

Was spuckt folgender Befehl aus?

Code: Select all

dd if=/dev/sda bs=446 count=1 | strings
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by ralph78 »

dd if=/dev/sda bs=446 count=1 | strings
ZRrI
D|f1
GRUB
Geom
Hard Disk
Read
Error
1+0 records in
1+0 records out
446 bytes transferred in 0.021151 seconds (21086 bytes/sec)
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by Joe User »

OK, grub ist also installiert, nun musst Du Deine menu.lst posten und Deine Kernel-Config zum Download bereitstellen.
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by lucki2 »

1. Debian wie Ubuntu und jede andere Dist lässt sich mit beliebigen Bootloadern starten.
2. Kontrollieren, ob das Ding von der richtigen Platte bootet.
3. Grub war schon die ganze zeit installiert.
4. fstab endlich checken ob /, proc /boot und sysfs drinstehen.
5. in der chroot mount -a, damit wirklich alles gemountet ist
6. überprüfen ob nach dem mount alle Links noch stimmen/die Kernel da sind wo sie sollen.
7. Grub erst dann noch mal installieren
8. menu.lst aus den weg räumen(mv irgendwohin).
9.

Code: Select all

 update-grub
10. menue.lst kontrollieren - nicht groß rum machen(root checken).
11. unmounten und syncen.

Code: Select all

sync;umount -a;exit
reboot. Wenn es dann nicht passt bootet das Ding imho von der falschen Platte oder der Kernel ist falsch benannt
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by ralph78 »

ralph78
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Re: Ubuntu auf 1und1 Root-Server L64

Post by ralph78 »

lucki2 wrote:1. Debian wie Ubuntu und jede andere Dist lässt sich mit beliebigen Bootloadern starten.
2. Kontrollieren, ob das Ding von der richtigen Platte bootet.
3. Grub war schon die ganze zeit installiert.
4. fstab endlich checken ob /, proc /boot und sysfs drinstehen.
5. in der chroot mount -a, damit wirklich alles gemountet ist
6. überprüfen ob nach dem mount alle Links noch stimmen/die Kernel da sind wo sie sollen.
7. Grub erst dann noch mal installieren
8. menu.lst aus den weg räumen(mv irgendwohin).
9.

Code: Select all

 update-grub
10. menue.lst kontrollieren - nicht groß rum machen(root checken).
11. unmounten und syncen.

Code: Select all

sync;umount -a;exit
reboot. Wenn es dann nicht passt bootet das Ding imho von der falschen Platte oder der Kernel ist falsch benannt
zu 1. ist klar.
zu 2. wie kontrollieren ?
zu 3. sag ich ja.
zu 4. siehe Links
zu 5. hab ich gemacht
zu 6. passt alles
zu 7. hab ich gemacht
zu 8. auch gemacht

Also wo kommt der falsche Kernel her ?