Fedora Core auf SuSE-Rootservern

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gbpeter
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Fedora Core auf SuSE-Rootservern

Post by gbpeter »

Hallo,

nachdem ich lange in einer VMWare rumgefuddelt habe, habe ich eine einigermassen vollstaendige Beschreibung, wie ein SuSE-System durch Fedora Core ersetzt werden kann.

Zugegeben: bis jetzt ist das ganze nur in einer VMWare getestet, aber es waere schoen wenn sich jemand den Ansatz mal angucken koennte ob es da was Wesentliches einzuwenden gibt. Denn wenn das funktioniert ist es weit einfacher als alle Anleitungen die ich bis jetzt gesehen habe ;-)

Hier ist der Text (Englisch):
http://reddleman.org/code/fedora-rootie/

Gruss,
Ben

gbpeter
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Re: Fedora Core auf SuSE-Rootservern

Post by gbpeter »

Hallo,

hab's inzwischen auf meinem Strato-Rootie ausprobiert: es funktioniert tadellos.

Gruss,
Ben

Anonymous

Sinnvoll oder nicht

Post by Anonymous »

Hallo,

habs noch nicht ausprobiert. Kann ich auch nicht da nur ein Produktionssystem vorhanden.

Aber meinst du es ist sinnvoll eine auf den Desktopeinsatz zugeschnittene Distri auf einem Server zu installieren? Fedora ist halt nur für den Desktopeinsatz konzipiert.

Gruß Ansgar

gbpeter
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Re: Fedora Core auf SuSE-Rootservern

Post by gbpeter »

Fedora ist genauso viel und wenig fuer den Desktop wie SuSE es ist und RedHat es war. Zu der Diskussion ob der Eignung ist glaub ich andernorts alles gesagt und ich ergehe mich hier mal nicht in Wiederholungen ;-)

Gruss,
Ben

rembsen
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PROBLEM

Post by rembsen »

Hab nach Anleitung die neue Boot-Partition und den Lilo konfiguriert. Das läuft auch soweit, booten tut die Maschine auch. Leider hat der scheinbar keine Verbindung nach aussen. Domainnamen kann er scheinbar garnicht auflösen. Wenn ich die IP-Adressen direkt eingebe bringt er mir "Failed to connect to FTP-Server" bzw. HTTP-Server.

need help!

darkspirit
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Re: Fedora Core auf SuSE-Rootservern

Post by darkspirit »

Ist der Server anpingbar? Wenn nicht, stimmt was mit der Netzwerkkonfiguration nicht bzw. der Kernel unterstützt die Netzwerkkarte nicht bzw. das Modul ist nicht geladen ;)

rembsen
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Re: Fedora Core auf SuSE-Rootservern

Post by rembsen »

er zeigt mir in der installationsroutine bei statisch / dhcp adressen meine ip-adresse und die anderen (gateway, dns).

anpingbar ist er nicht!!

wenn das modul net gelade wird, was mach ich dann?

darkspirit
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Re: Fedora Core auf SuSE-Rootservern

Post by darkspirit »

Was sagen denn die Boot-Logs? Kommt die Netzwerkkarte überhaupt hoch?

rembsen
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Re: Fedora Core auf SuSE-Rootservern

Post by rembsen »

sonst würd ich glaube ich keine ip-adressen bekommen.

naja, die boot logs seh ich leider net, ich bin ja in der installation.. bzw. wie hätte ich da die möglichkeit welche zu sehen?

rembsen
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Re: Fedora Core auf SuSE-Rootservern

Post by rembsen »

Mein Bootvorgang:


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

LILO 22.3.2 boot:
fedorainstall
boot:
Loading fedorainstall.................................................................................
BIOS data check successful
Linux version 2.4.22-1.2115.nptl (bhcompile@daffy.perf.redhat.com) (gcc version 3.2.3 20030422 (Red Hat Linux 3.2.3-6)) #1 Wed Oct 29 15:20:17 EST 2003
BIOS-provided physical RAM map:
BIOS-e820: 0000000000000000 - 00000000000a0000 (usable)
BIOS-e820: 00000000000f0000 - 0000000000100000 (reserved)
BIOS-e820: 0000000000100000 - 000000001fff0000 (usable)
BIOS-e820: 000000001fff0000 - 000000001fff3000 (ACPI NVS)
BIOS-e820: 000000001fff3000 - 0000000020000000 (ACPI data)
BIOS-e820: 00000000ffb00000 - 0000000100000000 (reserved)
511MB LOWMEM available.
On node 0 totalpages: 131056
zone(0): 4096 pages.
zone(1): 126960 pages.
zone(2): 0 pages.
ACPI: RSDP (v000 IntelR ) @ 0x000f6940
ACPI: RSDT (v001 IntelR AWRDACPI 0x42302e31 AWRD 0x00000000) @ 0x1fff3000
ACPI: FADT (v001 IntelR AWRDACPI 0x42302e31 AWRD 0x00000000) @ 0x1fff3040
ACPI: DSDT (v001 INTELR AWRDACPI 0x00001000 MSFT 0x0100000e) @ 0x00000000
Kernel command line: BOOT_IMAGE=fedorainstall ro text ramdisk_size=8192 console=tty0 console=ttyS0,57600
Initializing CPU#0
Detected 2399.801 MHz processor.
Console: colour VGA+ 80x25
Calibrating delay loop... 4784.12 BogoMIPS
Memory: 512212k/524224k available (1379k kernel code, 11628k reserved, 1108k data, 120k init, 0k highmem)
Dentry cache hash table entries: 65536 (order: 7, 524288 bytes)
Inode cache hash table entries: 32768 (order: 6, 262144 bytes)
Mount cache hash table entries: 512 (order: 0, 4096 bytes)
Buffer cache hash table entries: 32768 (order: 5, 131072 bytes)
Page-cache hash table entries: 131072 (order: 7, 524288 bytes)
CPU: Trace cache: 12K uops, L1 D cache: 8K
CPU: L2 cache: 128K
Intel machine check architecture supported.
Intel machine check reporting enabled on CPU#0.
CPU: Intel(R) Celeron(R) CPU 2.40GHz stepping 09
Enabling fast FPU save and restore... done.
Enabling unmasked SIMD FPU exception support... done.
Checking 'hlt' instruction... OK.
POSIX conformance testing by UNIFIX
mtrr: v1.40 (20010327) Richard Gooch (rgooch@atnf.csiro.au)
mtrr: detected mtrr type: Intel
ACPI: Subsystem revision 20031002
ACPI: Interpreter disabled.
PCI: PCI BIOS revision 2.10 entry at 0xfb360, last bus=2
PCI: Using configuration type 1
PCI: Probing PCI hardware
PCI: Probing PCI hardware (bus 00)
Transparent bridge - Intel Corp. 82801BA/CA/DB/EB PCI Bridge
PCI: Using IRQ router PIIX/ICH [8086/2440] at 00:1f.0
isapnp: Scanning for PnP cards...
isapnp: No Plug & Play device found
Linux NET4.0 for Linux 2.4
Based upon Swansea University Computer Society NET3.039
Initializing RT netlink socket
apm: BIOS version 1.2 Flags 0x07 (Driver version 1.16)
Starting kswapd
VFS: Disk quotas vdquot_6.5.1
Detected PS/2 Mouse Port.
pty: 512 Unix98 ptys configured
Serial driver version 5.05c (2001-07-08) with MANY_PORTS MULTIPORT SHARE_IRQ SERIAL_PCI ISAPNP enabled
ttyS0 at 0x03f8 (irq = 4) is a 16550A
ttyS1 at 0x02f8 (irq = 3) is a 16550A
Real Time Clock Driver v1.10e
NET4: Frame Diverter 0.46
RAMDISK driver initialized: 16 RAM disks of 8192K size 1024 blocksize
Uniform Multi-Platform E-IDE driver Revision: 7.00beta4-2.4
ide: Assuming 33MHz system bus speed for PIO modes; override with idebus=xx
ICH2: IDE controller at PCI slot 00:1f.1
ICH2: chipset revision 5
Welcome to Fedora Core

+---------+ Choose a Language +---------+
| |
| What language would you like to use |
| during the installation process? |
| |
| Chinese(Simplified) # |
| Chinese(Traditional) # |
| Croatian # |
| Czech # |
| Danish # |
| Dutch # |
| English # |
| French # |
| |
| +----+ |
| | OK | |
| +----+ |
| |
| |
+---------------------------------------+

<Tab>/<Alt-Tab> between elements | <Space> selects | <F12> next screen

rembsen
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Re: Fedora Core auf SuSE-Rootservern

Post by rembsen »

problem gelöst:

die setup von fedora kommt wohl nicht mit dem dhcp von strato klar (oder haben die gar keinen?).

manuell eingestellt und es geht. netmask 255.255.255.0 statt 255.255.255.255 wie von dhcpd.

virus inc.
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Re: Fedora Core auf SuSE-Rootservern

Post by virus inc. »

Hi,

mal ne kurze Frage zu deinem HowTo

da machst quase aus der swap Partition eine Linux Partition mountest diese dann und kopierst jetzt daten vom Iso Image in diese Partition

jetzt stellst Du noch in Lilo ein das das auch von dort geboutet werden kann.

soweit richtig ?

Diese Anleitung müsste dann doch aber mit allen anderen Distris auch funktionieren oder sehe ich das falsch ? (zumindest solche welche eine FTP installation über eine Boot CD erlauben )

Das ganze funktioniert aber nur bei Strato weil ich dort schon de bootvorgang kontrollieren kann und somit das image booten kann ?

dazu dann noch eine Frage ? welche Netzwerktreiber modul müsste man bei Strato noch laden und wie gut ist diese Remotekonsole ? (ist die auch Grafikfähig etc ?)

Bei der installation selber kann ich dann die ganzen Partitonen löschen und alle neu erstellen lassen (der Bootkernel wird ja direkt in den RAM geladen) ? oder darf die ehemalige SWAP Partition nicht gelöshcht werden ?

Vielen Dank.

mfg Virus Inc.

rootmaster
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Re: Fedora Core auf SuSE-Rootservern

Post by rootmaster »

rembsen wrote:problem gelöst:

die setup von fedora kommt wohl nicht mit dem dhcp von strato klar (oder haben die gar keinen?).

manuell eingestellt und es geht. netmask 255.255.255.0 statt 255.255.255.255 wie von dhcpd.
bei /32 subnetmaske musst du das gateway als host in die routing-table eintragen; das macht dhcp (standardmäßig) nicht ;)

"back to the roots"

gbpeter
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Re: Fedora Core auf SuSE-Rootservern

Post by gbpeter »

Hallo und sorry fuer die spaete Antwort, hab den Post nicht mitbekommen.

Die Anleitung sollte mit anderen Distributionen auch funktionieren, ja.

Eine remote-console ist erforderlich, und ich kenne als Anbieter nur Strato. Server4You bieten etwas aehnliches, aber bei denen verbrenn ich mir die Finger nicht noch mal.

Grafikmodus is nich.

Wenn die installation erstmal laeuft kannst Du alles platt machen, inklusive der missbrauchten swap-partition.

Bei weiteren Fragen melde Dich doch einfach per e-mail (siehe website).

Gruss,
Ben
VIRUS Inc. wrote:Hi,

mal ne kurze Frage zu deinem HowTo

da machst quase aus der swap Partition eine Linux Partition mountest diese dann und kopierst jetzt daten vom Iso Image in diese Partition

jetzt stellst Du noch in Lilo ein das das auch von dort geboutet werden kann.

soweit richtig ?

Diese Anleitung müsste dann doch aber mit allen anderen Distris auch funktionieren oder sehe ich das falsch ? (zumindest solche welche eine FTP installation über eine Boot CD erlauben )

Das ganze funktioniert aber nur bei Strato weil ich dort schon de bootvorgang kontrollieren kann und somit das image booten kann ?

dazu dann noch eine Frage ? welche Netzwerktreiber modul müsste man bei Strato noch laden und wie gut ist diese Remotekonsole ? (ist die auch Grafikfähig etc ?)

Bei der installation selber kann ich dann die ganzen Partitonen löschen und alle neu erstellen lassen (der Bootkernel wird ja direkt in den RAM geladen) ? oder darf die ehemalige SWAP Partition nicht gelöshcht werden ?

Vielen Dank.

mfg Virus Inc.

virus inc.
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Re: Fedora Core auf SuSE-Rootservern

Post by virus inc. »

HI,

danke

habe es inzwischen selber getestet mit Suse 9.0 bei Strato

es funktioniert hervorragend

für Suse müssen allerdings ein par andere Einstellungen in lilo vorgenommen werden aber dann funktioniert es wirklich super.

mfg Virus Inc.

gbpeter
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Re: Fedora Core auf SuSE-Rootservern

Post by gbpeter »

Weisst Du noch was genau eingestellt werden muss? Dann koennte ich's in das HOWTO aufnehmen, wenn Du nichts dagegen hast.

Ben
VIRUS Inc. wrote:HI,

danke

habe es inzwischen selber getestet mit Suse 9.0 bei Strato

es funktioniert hervorragend

für Suse müssen allerdings ein par andere Einstellungen in lilo vorgenommen werden aber dann funktioniert es wirklich super.

mfg Virus Inc.

virus inc.
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Re: Fedora Core auf SuSE-Rootservern

Post by virus inc. »

Hi,

ja habe mir die Konfigurationsdatei vom Suse FTP Server geholt (aus dem ISO was man sonst ja auf cd brennt)

und habe diese zusätzlich mitaufgenommen, ich glaube es sollte eigentlich schon die RAMdisk größe reichen.

und dann wurden lediglich die Namen der Dateien angepasst da die ja bei Suse etwas anders halten.

mfg Virus Inc.