Problem Load Balancing für Webserver

Apache, Lighttpd, nginx, Cherokee
mas
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Re: Problem Load Balancing für Webserver

Post by mas »

MajorTermi wrote: Wie für den Loadbalancer beschrieben lässt man zwei Server sich gegenseitig per Heartbeat überwachen. Wenn einer der Hauptserver ausfällt, übernimmt der zweite die Arbeit. Damit der aktuelle Datenbestand vorhanden ist, speichert man alle Daten auf einem externen SCSI- oder besser noch Fibre-Channel-RAID. Die meisten SCSI-RAIDs bieten die Möglichkeit zwei Rechner anzuschließen, so kann also der zweite im Zweifelsfall einfach die Platte mounten und weiterarbeiten. Bei Fibre-Channel kann man ja immer problemlos einen FC-Hub benutzen.
In jedem Fall ist es ganz wichtig, dafür zu sorgen, dass der Reserve-Server dem Hauptserver im Fall des Falles den Strom abdreht, um zu verhindern, dass die Festplatte möglicherweise von zwei Systemen gleichzeitig gemountet ist. Noch besser ist es natürlich ein Filesystem zu benutzen, das dafür geeignet ist - aber das ist nochmal ein anderes Thema.
LoadBalancer hab ich schon weggesschmiessen, das lohnt bei uns nicht. Ich werde morgen mal schauen, wie das mit dem Shared SCSI aussieht, ansonsten halt rsync und Replikation.
Fuer das Problem mit dem mounten, sollte ja STONITH (http://linux-ha.org/stonith.html) funktionieren.
majortermi
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Re: Problem Load Balancing für Webserver

Post by majortermi »

mas wrote:Fuer das Problem mit dem mounten, sollte ja STONITH (http://linux-ha.org/stonith.html) funktionieren.
Ja, genau das habe ich gemeint. Ich hatte nur gerade den Namen des Tools nicht mehr im Kopf.
Erst nachlesen, dann nachdenken, dann nachfragen... :)
Warum man sich an diese Reihenfolge halten sollte...
jp
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Re: Problem Load Balancing für Webserver

Post by jp »

ihr wollt IP-Spoofing machen...
majortermi
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Re: Problem Load Balancing für Webserver

Post by majortermi »

jP wrote:ihr wollt IP-Spoofing machen...
Nein, in diesem Fall ist es kein echtes Spoofing, weil der Reserve-Rechner ja tatsächlich die IP-Adresse des anderen komplett übernimmt (und nicht nur ausgehende Pakete mit dessen Adresse versieht).
Erst nachlesen, dann nachdenken, dann nachfragen... :)
Warum man sich an diese Reihenfolge halten sollte...
andreask2
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Re: Problem Load Balancing für Webserver

Post by andreask2 »

Hallo!
michaeljk wrote:Kennt jemand einen Weg, das die ursprüngliche Client-IP von Pen an den Webserver weitervermittelt wird?
Ich muss sagen ich habe noch nie mit "pen" zu tun gehabt, aber bei anderen Proxies gibt es die Möglichkeit dass die Urspringsadresse in einem speziellen Header an die dahinter liegenden Webserver übertragen wird.

Ich habe hier z.B. auf den Webservern so die Umgebungsvariable "HTTP_X_FORWARDED_FOR" zur Verfügung, in der die IP des eigentlichen Clients gespeichert ist.

Ich weiß nicht mit welcher Sprache Du das ganze programmierst, jedenfalls kannst Du da ja sicherlich mal alle Umgebungsvariablen ausgeben lassen, vielleicht hast Du da ja ebenfalls diese oder eine vergleichbare Umgebungsvariable. Möglicherweise muss das im Proxy erst noch so konfiguriert sein, aber wie gesagt, dazu kann ich in dem Fall nichts sagen.


Viele Grüße
Andreas
sebstof
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Re: Problem Load Balancing für Webserver

Post by sebstof »

LoadBalancer hab ich schon weggesschmiessen, das lohnt bei uns nicht. Ich werde morgen mal schauen, wie das mit dem Shared SCSI aussieht, ansonsten halt rsync und Replikation.
Fuer das Problem mit dem mounten, sollte ja STONITH (http://linux-ha.org/stonith.html) funktionieren.
Wie funktioniert STONITH denn?
Kann ich dadurch einfach von mehreren Servern auf ein Verzeichnis eines zentralen Datenservers mounten?

Gibt es dafür eine einfache Lösung?
captaincrunch
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Re: Problem Load Balancing für Webserver

Post by captaincrunch »

Wie funktioniert STONITH denn?
Hast du den Link überhaupt mal ansatzweise gelesen?
Kann ich dadurch einfach von mehreren Servern auf ein Verzeichnis eines zentralen Datenservers mounten?
Nein.
Gibt es dafür eine einfache Lösung?
Ja.
DebianHowTo
echo "[q]sa[ln0=aln256%Pln256/snlbx]sb729901041524823122snlbxq"|dc
sebstof
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Re: Problem Load Balancing für Webserver

Post by sebstof »

Hast du den Link überhaupt mal ansatzweise gelesen?
Ja. Konnte aber keine genauen Infos zu den technischen Voraussetzungen finden...
Ja.
Ja welche denn???
captaincrunch
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Re: Problem Load Balancing für Webserver

Post by captaincrunch »

Ja. Konnte aber keine genauen Infos zu den technischen Voraussetzungen finden...
Dann hast du den Link nicht gelesen.
Ja welche denn???
(Möglichst getunneltes) NFS, oder z.B. auch DRDB.
DebianHowTo
echo "[q]sa[ln0=aln256%Pln256/snlbx]sb729901041524823122snlbxq"|dc
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Re: Problem Load Balancing für Webserver

Post by sebstof »

(Möglichst getunneltes) NFS, oder z.B. auch DRDB.
Ups. Auch evtl. einen Tipp wo ich dazu eine gute Howto-Anleitung oder weitere wertvolle Infos finden kann?
Mein Dank im Voraus!

Konkret suche ich eine Lösung, um die Last einer Website auf mehrere Server zu verteilen.
Dabei benötige ich dann eben einen zentralen Datenbankserver.
Da ich dies mit der Zusammenschaltung von Rootserver erreichen möchte und daher nur die Netzwerkverbindung zur Verfügung habe, bin ich nun unsicher, ob das überhaupt zu realisieren ist...

Also 1 Server, der die Verteilung organisiert, 3 Webserver auf denen die Scripts laufen und 1 Datenbankserver auf den die Webserver zugreifen und Daten lesen und schreiben.

Hat jemand einen Tipp?
compositiv
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Re: Problem Load Balancing für Webserver

Post by compositiv »

sebstof wrote:Hat jemand einen Tipp?
Einen richtigen Rechner anschaffen, der die gleiche Leistung hat wie die 3 Discounterrootkisten, dürfte sich auch positiv auf die Wartungskosten auswirken.

Alternativ jemanden engagieren, der Erfahrung mit LoadBalancing / HA hat. Kriegt man natürlich beides nicht für 3x 29,- â?¬.

SCNR. Hat allerdings einen ernsten Hintergrund; da solche Konstellationen eher nicht für eine Hamsterzüchterwebseite angedacht sind, schneidet man sich da leicht ins eigene Fleisch, so dass ein Profi doch wieder günstiger gewesen wäre.
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