Joe User wrote:daemotron wrote:Operationen auf dem L2-Cache können AFAIK aber nur sequenziell, nicht parallel ausgeführt werden.
Das hängt von der Architektur der CPU ab: Bei x86 ist das zutreffend, bei RISC ist es zum Beispiel parallel. Deshalb kommt RISC auch mit erheblich weniger GHz auf deutlich höhere Performance.
Stimmt so nicht. SPARC64 als auch Niagara sind 2 RISC Prozessoren Typen, deren Charakteristika nicht unterschiedlicher sein könnte.
Entscheidender Unterschied, Niagara hat nur einen 2. Level Cache und zwar für alle Cores geshared.
Der SPARC64 hat meines wissens dedicated 1. und 2. Level Cache.
Man unterscheidet zwischen dem Niagara und SPARC zwischen Threads und Cores.
Das Problem am Niagara, durch den shared buffer, je CPU kann je nach Rechenoperationen der Durchsatz und die Leistung auf theoretisch 1/8 der theoretischen Gesamtleistung "zusammen brechen". Geschuldet ist es der Reservierung des Caches für den jeweiligen Core. Umso komplexer die Rechenoperationen um so mehr wird der Durchsatz daran gemindert. Hat Daemotron schon gut beschrieben.
Das Lizenzmodell von Oracle zeigt den wesentlichen Unterschied in der Praxis, gut auf.
Hingegen ist der SPARC64 erhebliche Robuster bei der parallelen Ausführung von Prozessen und skaliert Verhältnismässig lang sehr stabil und linear mit zunehmenden gleichzeitigen Operationen.
Im Vergleich der Rechenleistung haben allerdings die AMD Cores kaum ein nachsehen zu den Sparc CPUs.
Ähnlich wie die Niagare CPUs, reagieren diese auf dynamische Laständerungen sehr agil allerdings skalieren diese eben auch mit einer , wenn auch deutlich geringeren Toleranz, bei zunehmender paralleler Last.
Der Toleranzbereich bei einigen Datenbanktests lag hier bei ca. 5-10% (x86) CPUs.
Das getestete System war Sun Solaris 10.
Für mein empfinden lag beim Benchmark der AMD sogar vorne. Die Zahlen selber sagten, leicht dahinter.