Loadbalancing Webservice
Posted: 2012-05-01 13:36
Hallo liebe Rootforum Community,
ich habe aktuell ein Problem:
Ich habe bei Hetzner den aktuell (Jänner 2012) stärksten Server im Einsatz (1 Stück).
Technische Daten:
Intel® Core™ i7-3930K Hexa-Core
inkl. Hyper-Threading-Technologie
Arbeitsspeicher 64 GB DDR3 RAM
Festplatten 2 x 3 TB SATA 6 Gb/s HDD 7200 rpm (Software-RAID 1)
Netzwerkkarte 1 GBit mit 100 MBit-Anbindung
Dort lauft der HV XenServer 6.0.2 drauf.
Hier sind 3 virtuelle Linux Maschinen (Debian Squeeze) mit ISPConfig 3 drauf. Alle 3 VMs teilen sich die gesamte Performance des Servers.
Es laufen aktuell fast 800 Domains auf den 3 virtuellen Geräten (alle Dienste werden von diesem Server verwaltet (Webserver, Datenbankserver, Mailserver (+Spamfilter Softwarebasierend), Nameserver, FTP-Server,... und ich muss das ganze System von der Performance her upgraden (Apache 2 + MySQL sowie Postfix macht das System komplett lahm (um die Mittagszeit sind wir bereits von der Haupthardware auf 85% Auslastung).
Intel® Xeon® E3-1275 Quad-Core inkl. Hyper-Threading-Technologie hätten die auch zur Auswahl jedoch nur mit 16GB RAM.
Ich würde aber gerne bei Hetzner bleiben (Service & Support sowie
Preisleistung ist einfach Top).
Eigene Hardware dort zu installieren, wird auch nicht gemacht.
Nun die Frage:
Welche Loadbalancing Software sollte ich für Apache, MySQL, Postfix, BIND und ProFTPd verwenden?
Ich kann dort bliebig viele Server in ein Rack stellen und diese dann mit einer 1000er Netzwerkkarte vernetzen sodass ich intern auch eine hohe Datendurchsatzrate erreichen kann. Also auch ein Netzwerkkartenverbund ist kein Problem.
Habt ihr Erfahrungen? Was macht Sinn, was nicht?
MySQL-Cluster dachte ich mir, ist sicher schon mal nicht so verkehrt, oder?
Ich möchte gern auf den neuen "Nodes" wieder als Basis einen HV wie XenServer verwenden.
Auch dachte ich vielleicht ein Art Roundrobin durchzuführen (alle Dienste). Macht das Sinn?
Oder macht es mehr sinn einfach mehrere Server zu verwenden?
Ich meine auf einem der VMs habe ich eine MySQL Datenbank drauf die 8 Gigabyte hat, irgendwann wird die stärkste Hardware diese Datenbank auf einem Singleserver nicht mehr schaffen, ...
Achja noch etwas (anderer Server):
Wie kann es sein das eine virtuelle Maschine (Debian Squeeze) einen Load von 180.0 130.0 149.0 zusammen bringt, aber die vCPU's sogut wie nicht ausgelastet sind? Was ist gesund, und was nicht? Woher weiß ich wann ich die Hardware an ihre grenzen bringe? Der Hardwaremonitor (XenServer) zeigt mir an die CPUs der zugewiesenen Maschien doch erst bei zirka 10% ausgelastet sind?
Ich hoffe ihr könnt mir helfen!
Vielen Dank schon mal vorweg!
glg iceGet
ich habe aktuell ein Problem:
Ich habe bei Hetzner den aktuell (Jänner 2012) stärksten Server im Einsatz (1 Stück).
Technische Daten:
Intel® Core™ i7-3930K Hexa-Core
inkl. Hyper-Threading-Technologie
Arbeitsspeicher 64 GB DDR3 RAM
Festplatten 2 x 3 TB SATA 6 Gb/s HDD 7200 rpm (Software-RAID 1)
Netzwerkkarte 1 GBit mit 100 MBit-Anbindung
Dort lauft der HV XenServer 6.0.2 drauf.
Hier sind 3 virtuelle Linux Maschinen (Debian Squeeze) mit ISPConfig 3 drauf. Alle 3 VMs teilen sich die gesamte Performance des Servers.
Es laufen aktuell fast 800 Domains auf den 3 virtuellen Geräten (alle Dienste werden von diesem Server verwaltet (Webserver, Datenbankserver, Mailserver (+Spamfilter Softwarebasierend), Nameserver, FTP-Server,... und ich muss das ganze System von der Performance her upgraden (Apache 2 + MySQL sowie Postfix macht das System komplett lahm (um die Mittagszeit sind wir bereits von der Haupthardware auf 85% Auslastung).
Intel® Xeon® E3-1275 Quad-Core inkl. Hyper-Threading-Technologie hätten die auch zur Auswahl jedoch nur mit 16GB RAM.
Ich würde aber gerne bei Hetzner bleiben (Service & Support sowie
Preisleistung ist einfach Top).
Eigene Hardware dort zu installieren, wird auch nicht gemacht.
Nun die Frage:
Welche Loadbalancing Software sollte ich für Apache, MySQL, Postfix, BIND und ProFTPd verwenden?
Ich kann dort bliebig viele Server in ein Rack stellen und diese dann mit einer 1000er Netzwerkkarte vernetzen sodass ich intern auch eine hohe Datendurchsatzrate erreichen kann. Also auch ein Netzwerkkartenverbund ist kein Problem.
Habt ihr Erfahrungen? Was macht Sinn, was nicht?
MySQL-Cluster dachte ich mir, ist sicher schon mal nicht so verkehrt, oder?
Ich möchte gern auf den neuen "Nodes" wieder als Basis einen HV wie XenServer verwenden.
Auch dachte ich vielleicht ein Art Roundrobin durchzuführen (alle Dienste). Macht das Sinn?
Oder macht es mehr sinn einfach mehrere Server zu verwenden?
Ich meine auf einem der VMs habe ich eine MySQL Datenbank drauf die 8 Gigabyte hat, irgendwann wird die stärkste Hardware diese Datenbank auf einem Singleserver nicht mehr schaffen, ...
Achja noch etwas (anderer Server):
Wie kann es sein das eine virtuelle Maschine (Debian Squeeze) einen Load von 180.0 130.0 149.0 zusammen bringt, aber die vCPU's sogut wie nicht ausgelastet sind? Was ist gesund, und was nicht? Woher weiß ich wann ich die Hardware an ihre grenzen bringe? Der Hardwaremonitor (XenServer) zeigt mir an die CPUs der zugewiesenen Maschien doch erst bei zirka 10% ausgelastet sind?
Ich hoffe ihr könnt mir helfen!
Vielen Dank schon mal vorweg!
glg iceGet