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OpenVZ und Speicherproblem

Posted: 2006-11-12 13:50
by pennywize
Hallo,

ich habe nun ein bischen mit den privvmpages und vmgurarpages rumgespielt. Mir ist dabei aufgefallen:

Installiere ich zum Bleistift mit

Code: Select all

apt-get install apache2-common apache2-mpm-prefork
wird alles installiert, nach dem starten allerdings fällt er im wahrsten Sinn des Wortes auseinander. Der user_beancounters zeigt einige failures bei den privvmpages an.

ABER, führe ich ein base-config aus und installiere den Webserver darüber, werden dutzende Pakete installiert, die meisten bräuchte ich gar nicht,läuft alles problemlos...

Zuerst war der Verdacht da, mein eigenes Image könnte fehlerhaft erstellt worden sein. Neues erstellt - erneut installiert den Apachen und selber Fehler.
Mit dem Image das OpenVZ mitliefert eine VE erstellt, selbiges vorgehen mit dem Apachen2, mit dem base-config und den tausenden Paketen klappt es, aber bei dem simplen apt-get install... s.o. steigt mir der Indianer beim starten aus und user_beancounters ist voll von failures bei privvmpages.

Eigentlich müsste es IMHO und nach logischem Denken umgekehrt sein...
Ich bin zwar erst 16, blond, aber eigentlich nicht blöd... :lol:

Infos zu meiner Testumgebung:

1. Rechner mit 512MB RAM
2. installiertes Debian 3.1 auf VMWare als Testumgebung mit 256MB RAM
3. VE Debian Sarge mit 128MB
4. vmguarpages & privvmpages mit 32768:33024
5. Festplattenquota 4GB prp VE

Evtl. sollte ich doch auf den lighty umsteigen oder gleich Apache2 aus den Quellen bauen!?

Kann mir jemand entweder das Phänomen mit dem base-config erklären bzw. noch Ratschläge zur Optimierung von OpenVZ geben?

Nachtrag: auch bei direkten Installation auf dem Testrechner, ohne VMWare, tritt das geschilderte auf :?

Neben openVZ ist noch eine Testumgebung Debian + XeN 3.0.3 auf VMWare, um den Unterschied zwischen einer Pseudo- und wirklicher Virtualisierung kennen zu lernen. Dort reicht 128MB für eine XM mit Debian+Apache2+MySQL+Postfix+PHP5 zum laufen zu bringen.
Gibt es eigentlich für Xen ein fertiges Image für eine freeBSD Installation?
Danke für weitere Hinweise von Vorschläge im Voraus

Gruss Jasmin

Re: OpenVZ und Speicherproblem

Posted: 2006-11-12 14:30
by mattiass
pennywize wrote:
Gibt es eigentlich für Xen ein fertiges Image für eine freeBSD Installation?
Du kannst ein Image mit "make installworld DESTDIR=..." auf ein per mdconfig gemountetes erstellen -- ganz wie man halt die Welt für einen Jail installiert und dann den Kernel von Yuan Jue nehmen. Oder Du folgst gleich den Anweisungen von Yuan Jue, dessen Vorschlag, direkt aus Xen die Installation zu starten, ist ungleich anfälliger:

http://www.yuanjue.net/xen/howto.html

Re: OpenVZ und Speicherproblem

Posted: 2006-11-12 15:03
by pennywize
Danke Matthias für den Link, werde das gleich machen. Suche gerade noch das benötigte Installationtool um Suse 10.1 als Xen Image zu bauen.
Mit Ubuntu hat es ebend prima geklappt.
Mal eine andere Frage, das Image ist fertig und es läßt sich daraus eine XN erstellen. Nach dem unmount kann ich das Image packen und brennen oder muss es innerhalb des gemounteten Verzeichnisses packen um es später wieder nutzen zu können?

lg Jasmin

Re: OpenVZ und Speicherproblem

Posted: 2006-11-12 15:28
by mattiass
pennywize wrote:Danke Matthias für den Link, werde das gleich machen. Suche gerade noch das benötigte Installationtool um Suse 10.1 als Xen Image zu bauen.
Nimm ein fertiges. Das "README" steht in der Config:

http://cdprojekte.mattiasschlenker.de/P ... en-Images/

Ist auf denen vom 6.11. sogar ein Original-Suse-Kernel dabei. Du kannst derartige Suse-Images selbst erstellen, indem Du "Installation in ein Verzeichnis" wählst (ist bei 10.2 noch kaputt).

Nachtrag: Images für Suse 10.2, Etch, Edgy, FC6 und FreeBSD gibt es erst nach meinem Urlaub.
Mal eine andere Frage, das Image ist fertig und es läßt sich daraus eine XN erstellen. Nach dem unmount kann ich das Image packen und brennen oder muss es innerhalb des gemounteten Verzeichnisses packen um es später wieder nutzen zu können?
Wo Du packst und entpackst ist eigentlich egal, solange später die Pfade in der Config stimmen. Es sind simple, mit "dd" erstellte, flache Images.

Re: OpenVZ und Speicherproblem

Posted: 2006-11-12 20:51
by pennywize
Nimm ein fertiges. Das "README" steht in der Config:
Danke, ziehe ich mir gleich.
Mir geht es auch darum, unabhängig von deinem Paket, zumindest einmal selbst ein Suseimage erstellt zu haben. Schreibe mir dazu selbst kleine Howtos nebenbei.
Du kannst derartige Suse-Images selbst erstellen, indem Du "Installation in ein Verzeichnis" wählst (ist bei 10.2 noch kaputt).
Also Suse CD einlegen und Installation in ein Verzeichnis. Dachte es gibt noch ein anderes Tool ähnlich wie debootstrap für Sarge/Ubuntu.
Wo Du packst und entpackst ist eigentlich egal, solange später die Pfade in der Config stimmen. Es sind simple, mit "dd" erstellte, flache Images.
Habe jetzt schon drei fertige Images erstellt, gelöscht und wieder erstellt aus den tar´s. Klappt soweit.

FreeBSD ist nun an der Reihe.

Das Speicherproblem mit dem OpenVZ kann ich immer noch nicht nachvollziehen :evil:

LG Jasmin

Re: OpenVZ und Speicherproblem

Posted: 2006-11-12 21:16
by Joe User
Das "andere Tool" heisst AutoYaST ;)

Re: OpenVZ und Speicherproblem

Posted: 2006-11-13 09:58
by pennywize
Joe User wrote:Das "andere Tool" heisst AutoYaST ;)
Genau das hatte ich gesucht, danke ;)

Mit dem openVZ Problem kannst bestimmt auch nichts anfangen, wa?
Hab mal in meiner Verwandschaft nachgefragt, mein Onkel ist Dozent, der hat mich auch nur mit großen Augen angeschaut.

Er will sich das mal demnächst ansehen, hab ja noch 4 Wochen Zeit bis die Firma meines Vaters online sein muss/sollte.

Re: OpenVZ und Speicherproblem

Posted: 2006-11-13 11:58
by Joe User
pennywize wrote:Mit dem openVZ Problem kannst bestimmt auch nichts anfangen, wa?
Nö, damit habe ich mich mangels Bedarf noch nicht näher beschäftigt.

Re: OpenVZ und Speicherproblem

Posted: 2006-11-14 00:53
by pennywize
Joe User wrote:
pennywize wrote:Mit dem openVZ Problem kannst bestimmt auch nichts anfangen, wa?
Nö, damit habe ich mich mangels Bedarf noch nicht näher beschäftigt.
Kein Problem. Ich versuche nur die beste Lösung für den zukünftigen Server meines Vaters zu finden. Hab ja noch 4 Wochen Zeit ;)
Ich muß mich entscheiden ob chroot Variante aufrecht erhalten bleibt oder jeder Dienst auf XEN/openVZ in je einer VE laufen wird.

zu openVZ:
Was wirklich krass ist, aus den Paketen installiert steigen mir sämtliche Installationen wegen Speichermangel aus, selbst kompiliert funktioniert alles prima. :?:
Zur Zeit laufen 3 VE mit je einer MySQL, Postfix und Apache2 Installation. User_beancounters weist in keinem der dreien irgendwelche Failures auf.

Gruß Jasmin