"Plesk für Debian 3.1" ist für Debian 3.1 konzipiert. Solange das Debian-Team beim Sarge (=3.1) die Versionen für PHP, Mysql etc. nicht ändert, wird Plesk mit den Sarge-Updates laufen können.
:!: Wenn du die Software des Systems außerhalb der "offiziellen" Distributionsversion hin updatest, muss Plesk nicht mehr funktionieren. Wahrscheinlich läuft bei bestimmten, größeren Versionsunterschieden die Serververwaltung mit Plesk nicht mehr. Das Webserver-System dürfen wohl weiter laufen. Im schlimmsten Fall geht gar nichts mehr.
Die Subsyteme
Qmail und
Proftpd kommen mit Plesk mit und stammen nicht von der Linux-Distribution. Wenn du diese Versionen gegen die Original-Software oder andere, gepatchte Versionen austauschst, muss weder Plesk noch eines dieser Subsysteme funktionieren. Gleiches gilt für den Webmailer
Horde/IMP. Updates für diese Software kommen mit Updates von Plesk mit.
Beim
Apache liefert Plesk einen eigenen
Suexec mit. Wenn du den Apache updatest, musst du danach per Hand den Plesk-Suexec restaurieren. Sind nur ein paar
symbolic links.
Allgemein gilt: Es ist bei allen Enduser-Distributionen der Normalfall, dass im Rahmen dieser Distributionsversion die Softwarepakete höchstens um Sicherheitsfixes aktualisiert werden. Es gibt für die Software der Distribution keine "höheren" Versionen auf dem normalen, supporteten Kanal. Bei Webserver-Systemen ist das für die PHP- oder Mysql-Versionen natürlich schmerzhaft. Andererseits ziehen solche Versionsupdates weniger Pakete wg. der Abhängigkeiten wiederung Updates von vielen anderen Paketen nach sind. Also Fluch und Segen zugleich. Bei Woody hat sich dann das
backporting eingebürgert. Dürfte in Sarge auch möglich sein.
:!:
Outlaw berichtet an anderer Stelle, dass der
Plesk-Update-Prozess nachschaut, ob auf dem System auch wirklich die zur Distribution zugehörigen Software-Pakete wie für PHP oder Mysql installiert sind. Im negativen Fall holt sich dieser Prozess die Original-Pakete von einem SWsoft-Server und bügelt sie auf deine Installation drauf. :( Wohl eine Art Selbstschutz. :idea: Sowas müsste man umgehen können, in dem man in die Paketverwaltung die Original-Paket-Versionen einimpft, dabei aber trotzdem kaltschnäuzig aktuellere Pakete installiert. RPM hat dafür eine eigenen Option. Wie das bei deb/APT geht, weiss ich nicht. Inwieweit Plesk da mitspielt, ist fraglich.
Tipp: :roll: Ohne
Testsystem würde ich keine Softwareänderung an einem derart fragilem Software-System durchführen. Aber jeder ist mit einem "Rootserver" ja seines eigenen Glückes Schmied.

Die Testversion von Plesk erlaubt jedoch nur einen Kunden/Domain/Mailuser. Dann vielleicht eine 30er-Lizenz für kaufen.