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Probleme beim Backup mit dd
Posted: 2005-06-20 22:55
by jack88
Hallo beim Versuch mit dd ein Festplattenimage zu erstellen erscheint nach ca 2 GB (komprimiert / 6.5GB unkomprimiert) die Fehlermeldung "Die maximale Dateigröße ist überschritten" !
Der Befehl lautet:
dd if=/dev/hda | gzip --fat -c | cat > win200ordner/linux.img.gz
Das Verzeichnis win2000ordner liegt auf einer anderen Festplatte/Rechner.
vielleicht hat ja jemand eine Idee womit das zusammenhängen könnte?
gruss
jack
Re: Probleme beim Backup mit dd
Posted: 2005-06-20 23:24
by wassup
FAT unterstützt nur Dateien bis 2 Gigabyte
Re: Probleme beim Backup mit dd
Posted: 2005-06-20 23:37
by jack88
ist aber nicht FAT sondern NTFS:
Maximale Dateigröße bei NTFS
Theoretisch: 16 EB - 1 KB (264 bytes - 1 KB)
Implementiert: 16 TB - 64 kb (244 bytes - 64 KB)
Dateiname bis 255 Zeichen im Unicode
also an ntfs wird es wahscheinlich nicht liegen. Ã?brigens der Linuxserver hat suse9.3 drauf.
gruss
Re: Probleme beim Backup mit dd
Posted: 2005-06-21 07:18
by captaincrunch
[ ] Du weißt, dass der (schreibende) NTFS-Support unter Linux noch etwas in den Kinderschuhen steckt.
Re: Probleme beim Backup mit dd
Posted: 2005-06-21 08:31
by jack88
ich glaube nicht, daß es daran liegt, wie dem auch sei jetzt habe ich das Problem erstmal gelöst indem ich die Datei beim kopieren splitte
dd if=/dev/hda | gzip --fast -c | split split -b 600m - /win200ordner/linux.img.gz
Die Verarbeitung wird nun nicht mehr abgebrochen, allerdings versetehe ich etwas nicht ganz. Die Platte ist 120GB gross und belegt sind ca. 3 GB. Ich habe gestern einen Test gemacht und nach ca 5GB (bereits gezippt / 22 GB wurden von dd verarbeitet) den Kopiervorgang abgebrochen.
D.h. wenn ich auf diese Weise die ganze Platte Kopiere, entsteht etwa eine ca. 30GB große Image-Datei, obwohl nur ca. 3 GB belegt sind?!
Ich wollte diese Lösung eigentlich für die Spiegelung meines Rootservers einsetzen, aber bei dieser Datenmenge ist das doch völlig ungeeignet. Eine oder zwei Spiegelungen und der gesamte Traffic ist weg. Das wundert mich umsomehr, weil dieser Ansatz hier im Forum schon öfter Beschrieben wurde?
gruss
jack
Re: Probleme beim Backup mit dd
Posted: 2005-06-21 09:15
by static
Hi
jack88 wrote:Ich wollte diese Lösung eigentlich für die Spiegelung meines Rootservers einsetzen, aber bei dieser Datenmenge ist das doch völlig ungeeignet. Eine oder zwei Spiegelungen und der gesamte Traffic ist weg. Das wundert mich umsomehr, weil dieser Ansatz hier im Forum schon öfter Beschrieben wurde?
Diese Methode ist als tägliches Backup auch überhaupt nicht geeignet, da du mit
jack88 wrote:dd if=/dev/hda
ein komplettes Diskimage ziehst, also 1:1 kopierst, die Datei würde daher (ohne Komprimierung) ebenfalls 120 GB gross.
Das ist zur Erstellung eines Mirrors durchaus geeignet, für ein Backup aber nicht. Du musst dich also entscheiden ob du wirklich einen 1:1 Mirror oder "nur" ein komplettes Backup haben willst.
Bei Letzterem nimm tar oder gleich ein dafür ausgelegtes Programm (rdiff-backup, reoback, whatever...) - das ist nicht nur viel sinnvoller sondern auch noch bedeutend schneller.
.static
Re: Probleme beim Backup mit dd
Posted: 2005-06-21 09:47
by jack88
Hallo,
ja das weiss ich, es ist auch nicht als tägliches backup gedacht, das mache ich schon mit tar. Ich wollte nur für den Notfall wenigstens eine Spiegelung der Platte haben. Was mich jedoch überrascht ist trotz gzip die riesige Datenmenge? Ist das Normal? Hat da jemand vielleicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht, bzw. wie groß sind die Image-Dateien bei Euch (HD-Größe / davon belegt / Größe der Image-Datei)?
gruss
jack