Ich muss gestehen, ihr habt mich fast so weit, dass ich aufgebe bevor ich angefangen hab.
Du mußt mit Deinen Routern also Bestandteil des Internet-Routings werden. Das geschieht dadurch, daß auf Deinen Routern das Protokoll BGP läuft, was aber auch vom Provider verwaltet werden kann. Damit das funktioniert werden Dir von dem einen Provider Adressen zur Verfügung gestellt, der zweite Provider sorgt dafür, daß diese Adressen auch über sein AS rausgeroutet werden können. Dafür müssen die beiden Provider aber schon "miteinnander können".
Ich werde mal versuchen das hier zu verstehen. Aber es wäre ein Lösungsansatz, oder hab ich das falsch verstanden. Wovon hängt denn ab, ob die Provider miteinander können?
DNS basierte Verfuegbarkeit (mehrere DNS Server sind eh "pflicht",
dh. nen Ausfall da ist i.d.R. kaum bis garnicht merklich)
das bringt mich nur leider nicht um den SPOF.
Was ich nicht ganz akzeptieren will ;):
Ich habe z.B. eine Hoster mit redundanter Anbindung. Aber auch der bekommt nur eine Verfügbarkeit von 99,1 % im Monatsmittel mancher Monate. Klar, im Jahresmittel hält er seine 99,5, aber mal realistisch sind da immernoch ein paar Stunden, und die kann er durchaus auch auf einen Schlag haben ohne dass er seine Zusage bricht. Als Kunde hat man dann die Kacke am dampfen.
...aber das gehöhrt wohl hier nicht her.
Ich habe mir auch schon überlegt, ob ich ein DNS RoundRobin aufbauen soll, und einfach mal so 6 Server als Router angebe. Dann ginge wenn einer Ausfällt jede 6. Anfrage ins Nirvana. Wenn man aber mal eine hochfrequentierte Seite betreibt, dann sind das schon ein paar anfragen. Außerdem hat man dann immernoch das Problem, dass wenn ein Server der hinter dem Router steht ausfällt, muss man den DNS eintrag ändern, und das muss sich dann erst wieder replizieren. ODer kenn ich da jetzt auch wieder irgendwelche 'geheimen' Tricks nicht ;)
Will mich an diese Stelle mal für eure Teilnahme an diese Diskussion bedanken. Auch wenn ich mittlerweile vermutlich schon ein paar von euch nerve.